Ich habe fertig! (Tag 7)

 

@Sonja: Hömma Liebelein, wenn Du mit dem Lesen nicht hinterherkommst, dann lass Dir doch nicht von Ver-rückten vorschreiben, was Du zu lesen hast, Herzchen.

Pass ma uff, jetzt wirste zwangstherapiert, dann weisste auch, was ich damit meine. So und um Missverständnissen vorzubeugen: Die Welt ist mein Zeuge.

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Lest mal die Zeit. Wirklich, die Zeit solltet ihr euch nehmen. (So macht man übrigens double bind, aber das könnt ihr ja schon.)

Und googlet selber, ihr faulen Luschen, ich bin nich eure Tippse!

Ich glaube, wir verstehen uns. Kontaktformular kennt ihr ja mittlerweile dann auch. Lieber Finger von, Kinners, der Papa muss dringend inne Heia und beim Schlafen darf er nicht gestört werden. Einen Tag die Woche werdet ihr ja wohl mal ohne mich auskommen können. Wenigstens am Sonntag. Der Sonntag ist nämlich der Tag des Herrn, oder deutlicher. SONNTAG IST RUHETAG, ALSO RUHE DA OBEN ODER MUSS ICH EUCH ERST ZWANGSTHERAPIEREN IHR SCHNITZELKLOPFER MIT EURER SCHEISSDAUERBAUSTELLE DA!!! WENN IHR IHR EUCH NICHT BALD BEI MIR ENTSCHULDIGT, IHR ARSCHGEIGEN, UND AUFHÖRT MICH ANZULÜGEN, DANN KANN ICH AUCH MAL MIMIMI BEI DER SAGE MACHEN. ICH LASSE MICH NICHT GERN FÜR DUMM VERKAUFEN. WISST IHR EIGENTLICH, DASS ICH EUCH BEIM FICKEN HÖREN KANN? SOLL ICH EUCH MAL NEN HANDWERKER HOCHSCHICKEN UND NE KAMERA INSTALLIEREN BEI EUCH? VERGESST ES EURE SCHEISSVANILLANUMMER KANN ICH NICHT GEBRAUCHEN UND MAL EHRLICH: Friedlich hatten wir ja schon versucht. Also nächstes mal gehe ich mit der ganzen Bagage einfach mal eins höher und erklär denen, warum ich nicht schlafen kann und wisst ihr was? Die sind dann alle auf meiner Seite. So!

Und jetzt hab ich ne schöne Wichsphantasie, da brauch ich nimmer Hand anlegen, da komm ich schon beim Schreiben und wenn ich mir dann vorstelle, dass wir es in aller Öffentlichkeit miteinander treiben und euch keiner glauben wird, dann wisst ihr auch mal endlich, wer hier wenn beobachtet und jetzt ist hoffentlich endlich Ruhe im Karton, sonst sehe ich mich gezwungen, noch ein Stockwerk höher zu eskalieren. Und was dann passiert, muss ich euch ja nun nicht wirklich noch erklären, oder? Falls euch das wirklich entgangen sein sollte: Ich bin nicht total bekloppt, das ist eure versaute Phantasie. Wenn ich mir in die Karten gucken lasse, dann mache ich das mit Absicht. Das ist nen freundlicher Wink mit dem Zaunpfahl. Aber wer nicht hören will, der muss dann eben gedankenvergewaltigt werden oder so ähnlich. Bastelt euch selber euer Happy End, dafür bin ich nicht zuständig.

So, Herr Jost, begreifst Du jetzt, was der Herr Kollege mir angetan hat mit seiner Tipperei? Aber für ausführlich habt ihr ja keine Zeit…. Tja, dann halt nicht. Dachte ihr wollt mir helfen. War ja nur ne Einladung. Wer nicht will, der hat schon. Dann lutscht eure Pillen selber und therapiert euch gegenseitig und ich penne wann ich will und so können wir dann mal zusammenkommen an irgendeinen Tisch, egal ob rund oder eckig, aber ihr wollt mich ja nicht mitspielen lassen oder warum sonst muss man sich bei euch um die Betten prügeln und erst Pillen fressen, damit man bei euch übernachten darf?

Einvernehmlich ist wohl nicht so eure Sache, was? Das kannst ja auch gleich sagen, dann wirste eben zwangstherapiert. Machen wir doch gerne…. Da hätteste aber auch einfach fragen können. Ich tu Dir doch nix, ich will doch nur spielen… Therapeutisches Rollenspiel halt. Meine Fresse, manche haben aber auch ne extralange Leitung. Naja, die glauben mir ja nicht, wenn ich mich zu erkennen gebe, dann kann ich nicht anders. Selber schuld, wenn ihr mich für verrückt halten wollt. Mir ist das nämlich egal, wer mir sonst noch so hinterherlatscht, ich kann auch auf mich selber aufpassen. Und zählt mal meine Follower, 12 ist doch ein Witz dagegen, oder? Den hab ich auf jeden Fall über, also kann ich ja nur noch Godfather himself sein.

Und morgen früh sag ich dann einfach, ich hatte einen feuchten Traum und diesmal versaut ihr mir den nicht, sonst werdet ihr zum Hauptdarsteller in der Opferrolle.

Und mit dem Gedanken kann ich jetzt auch ruhig einschlafen, da habe ich dann keine Angst mehr. So mache ich das, Herr Doktor, aber Du hast ja keine Lust, mehr als die ersten beiden Sätze zu lesen und ich Dir schon anbiete, ne Kopfkinofilmrolle auszusuchen, solltest Du eigentlich artig danke sagen und nicht so tun als wär ich ein kleines Kind, das alleine Angst im Dunkeln hat und bei Mama aufm Arm will, denn solange Du das nicht kapierst, bleibst Du in der Täter_innen-Rolle, aber vielleicht fragt Dich mal eines Tages ein Reporter, was Du so über mich denkst und dann ist mir das egal, was Du denen für Märchen erzählst, weil in meinem Abschiedsbrief ganz deutlich zu lesen ist, dass Du mir das so gesagt hast, dass ich das so machen soll und wenn Dein Chef ausm Urlaub wieder da ist, dann – ja dann… für den Fall überlege ich mir das doch noch mal und dann bleibe ich doch sicherheitshalber konfessionslos, sonst weiß ich nicht, wie die Geschichte weitergeht.

Und deshalb lasse ich das Ende der Geschichte nun an dieser Stelle, sicherlich im Interesse aller, ganz bewusst offen. Nur für den Fall, dass der Arzt das doch nicht böse meinte. Dann können wir nämlich alle gemeinsam zurückrudern in unserem gemeiinsamen Bötchen, gelle. Vielleicht geht ja mein Wunsch auch so in Erfüllung, ohne dass ich nochmal zum Arzt muss. Abwarten und Teetrinken. Baldriantee, sicherheitshalber. Nee, nix da. Ich geh selber in die Küche, sonst kann ich mich wieder nicht dran erinnern, wo ich war. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.

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encore une fois Studiengang wechseln

Liebes Tagebuch,

muss das eigentlich sein? Kann ich mich nicht mal auf Anhieb richtig entscheiden?

Tagebuch: Wieso, wie meinst Du das?

Hotte: Naja, als es um die Berufsausbildung ging, hab ich mitten ins Klo gegriffen und erst beim zweiten Anlauf einen für mich passenden Ausbildungsberuf erwischt.

Jetzt beim Studium im Grunde dieselbe Shice nochma. Angewandte Informatik ist doch voll daneben für mich. Gut, hätten die das „Studierter Programmierer“ genannt, dann hätte ich das vorher gewusst. Leider bin ich auf die Marketing-Tricks reingefallen, weil ich mich in der Branche „Hochschule“ noch nicht auskannte.

Tagebuch: Du hast also in der ersten Ausbildung erstmal das Konzept beruflicher Ausbildung überhaupt kennengelernt, Dich darauf dann während der zweiten stützen können und jetzt bist Du auf dem Stand, wie das System Bildung an Hochschulen funktioniert. Das ist doch eine wichtige Grundlage für die Nutzung dieses Systems.

Hotte: Ja, so kannst Du es natürlich auch sehen. Theoretisch könnte ich mich jetzt durchwichsen, mich durch Praktika durchschleifen lassen und mir so die PVL ergaunern und für die Klausuren Inhalte auswendig pauken, ohne die Konzepte verstanden zu haben. So hätte ich dann auch einen HS-Abschluss. Aber das will ich nicht. 

Ich hab auch überlegt, ob ich mein Wissen über die Profs publizieren sollte (wie man die PVL kriegt, was klausurrelevant ist…) und mich dagegen entschieden. Das macht es den ethikbefreiten Leistungserschleichern zu einfach.

Tagebuch: Meintest Du nicht, man lernt ohnehin nur Inhalte, die man später nicht braucht?

Hotte: Ja, das stimmt. Aber auf die Inhalte kommt es ja auch gar nicht an. Es geht darum, mit diesem Lappen nachzuweisen, dass man als Rädchen im System funktionieren kann.

Und ich kann nur dann funktionieren, wenn ich das tue, was ich ohnehin tun will.

Tagebuch: Wird jetzt auf einmal das WAS relevant? Bisher sagtest Du, das WAS ist Dir eigentlich egal, es käme nur aufs WIE an.

Hotte: Indirekt jezt ja. Da hast Du mich erwischt. 

Tagebuch: Ach was. *grins

Hotte: Angenommen, die Arbeitsatmosphäre sei überall gleich, dann wird natürlich die Tätigkeit an sich zum Kriterium.

Da die Arbeitsatmosphäre auf dieser abstrakten Ebene eine unkalkulierbare Größe ist, muss sie vernachlässigt werden.

Tagebuch: Wie war das doch gleich, warum hattest Du Mathe im Abi abgewählt?

Hotte: Weil ich es konnte und der Lehrer mich nicht begeistern konnte. Eine simple, unbewusst durchgeführte Heuristik.

Huch! Student bin ich ja immer noch…

Das erste Semester lief ja alles Bombe, wenn man von dem immensen Leistungsdruck mal absieht.
Das war das zweite Zeitsemester, also WS 09/10, wo dann gar nix mehr ging. SS10 habe ich dann alles wiederholt bis auf 1 Fach und bin daraufhin WS10/11 vorsichtiger angegangen und hab beim geringsten Widerstand (naja also wenns mir auf die Psyche ging und es mir emotional zu anstrengend wurde) das jeweilige Fach abgebrochen. Dieses Vorgehen hat sich bewährt.
Diesmal habe ich mir vorgenommen, einfach nur noch die Fächer zu belegen, die mir aller Wahrscheinlichkeit nach Spass machen werden.
Jetzt bin ich im fünften Zeitsemester und mit einer bunten Mischung aus 2., 4. und 5. Fachsemester unterwegs. :lol:

Ich hab sogar ein Forschungsprojekt. Und das, obwohl ich absichtlich nicht an eine Uni, sondern an eine HS für angewandte Wissenschaften gegangen bin.

Ich bin Workaholic, was im Klartext heisst: Arbeitssüchtig (was mein Therapeut im Gegensatz zu einer von ihm vermuteten Spielsucht, die aber definitiv nicht vorhanden war, gut heisst[sic!]).

Da kommt es mir entgegen, wenn mich mal jemand rausholt.

Deshalb ist der Schweinestall hier (mit mehrSchweinen, oder, handelsüblicher: Merrschweinchen) echt eine lohnende Investition gewesen. 

Der Züchter is nämlich ein Kumpel von mir und am Donnerstag gehen wir zusammen shoppen…. 

 

Dienstags geh ich manchmal zum Spieleabend.

Ich bin also so langsam out of the box. 

Leise rieselt der Schnee

Irgendwie ist meine Power verpufft…
Habe ich mich doch übernommen?
Die zuletzt als Energiequelle genutzte Wut ist Traurigkeit gewichen und damit verliess mich auch der Mut, für den sich das Gefühl, versagt zu haben, einschlich.

Der Schnee draussen erinnert mich an das, was ich mir letztes Jahr vorgenommen hatte. Und irgendwie habe ich nichts davon umgesetzt.

Ich wollte abnehmen „wenn der Schnee weg ist“ und stattdessen hab ich wohl eher zugenommen. Genau weiss ich das nicht, weil ich mich seit mehr als drei Monaten nicht mehr auf die Waage getraut hab.

Was hab ich denn stattdessen gemacht dieses Jahr?
Überlebt.
Papierkram erledigt und gewartet.
Ein volles Sommersemester durchgezogen, 6 PVLs bekommen und 5 von 6 Klausuren mitgeschrieben und bestanden.
Weiterer Papierkram.
Gewartet und überlebt.
Weiterstudiert trotz Zweifel am Sinn der Unternehmung.
Schreibwettbewerb gewonnen und Geschichte in Zeitung drucken lassen, geheiratet und gelesen.
Wintersemester reduziert auf zZt 3 von 5 Fächern, WebShop quasi alleine gebaut.

Nein, explizit vorgenommen hatte ich mir das nicht. Das verstand sich irgendwie von selbst.
Wo isse nur hin, die Power? *flöt
Nein, versagt habe ich nicht. Im Gegenteil.

Noch lebe ich.
Und warte weiter…

Wird Zeit, dass wir Rodeln gehn, Digger. 😉

Innehalten – Quo vadis, Hotte?

Liebes Tagebuch,

eigentlich müsste ich mich dringend mit meiner Praktikumsaufgabe beschäftigen, die ich morgen abgeben soll. Aber es geht nicht. Ich kann mich nicht dazu aufraffen.

Ich weiss nicht, ob es aufkommende Winter-Depris sind oder es einfach nicht sein soll.

In den letzten Tagen tun mir die Knie weh, ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich wieder dabei bin, mich zu überlasten.

Tagebuch:

Wieso, was ist denn los?

Hotte:

Der Prof denkt sowieso über mich, dass ich das Studium zu locker sehe. Das trifft es nicht ganz, auch wenn es nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Wofür brauche ich denn das Studium? Ich habe doch eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ich habe – theoretisch – sogar einen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst. Immer öfter spiele ich mit dem Gedanken, das Studium aufzugeben und meine Arbeit wieder aufzunehmen. Es hält mich nur das Gefühl, noch nicht bereit dafür zu sein, davon ab.

Die ganzen Operationen, die ich in die Zeit des Studiums legen wollte, haben noch nichtmal angefangen und sind dringend überfällig. Die Krankenkasse hält mich hin (ich darf Anfang Dezember nochmal anrufen und mich nach dem Stand erkundigen) und noch klammere ich mich an die Hoffnung, die Mastek in den zwei veranstaltungsfreien Wochen Ende diesen Jahres machen lassen zu können.

Tagebuch:

Hm, das Warten auf die notwendigen Operationen ist sicherlich eine Belastung für sich und sorgt nicht gerade für Freude.

Aber deswegen das Studium hinwerfen?

Hotte:

Was soll ich denn mit dem Informatik-Studium? Ich bin kein Programmierer und werde auch keiner, soviel ist klar. Ich kann nicht programmieren. Ich kann mich nur durch Bücher und Code quälen und halbwegs nachvollziehen, was da passiert. Selbst etwas entwerfen kann ich nicht. Konzeptionell ja, sehr gut sogar – aber nicht hinsichtlich der Implementierung. Das ist für mich ein Buch mit sieben, naja inzwischen nur noch sechs, Siegeln.

Tagebuch:

Warum hattest Du das Studium denn angefangen? Und warum Angewandte Informatik?

Hotte:

Naja, einerseits weil ich aus der Arbeit wollte. Und auf jeden Fall nach Hamburg zu meinem Schatz. Und so ein Studium ist immer ein guter Grund für Sonderurlaub. Wollte mir ja nach Möglichkeit den Arbeitsplatz freihalten, falls alles ganz anders laufen sollte als gedacht (was ja im Leben öfter mal passiert…), deshalb dieses Konstrukt.

Naja und Informatik halt, weil ich durch meine vorherige Tätigkeit in der Verwaltung irgendwie Richtung IT gerutscht war.

Angewandte Informatik war dann ein Studiengang, den ich an einer anderen Hochschule als in Hamburg zu der Zeit nicht finden konnte, was mir vorteilhaft zur Begründung des Sonderurlaubs schien. Ausserdem schien der Schwerpunkt auf Usability zu liegen, was mir ein Anliegen ist.

Ich möchte die Brücke sein zwischen dem Anwender und dem Programmierer…

Tagebuch:

Inwiefern ist dieser Studiengang dann für Dich der richtige?

Hotte:

Ja, das frage ich mich eben auch. Ohne Hochschul-Abschluss geht es wohl kaum bis gar nicht, wenn ich mir für mich attraktive Stellenangebote ansehe. Abgeschlossenes Studium oder Berufserfahrung wird verlangt. Da reichen meine zwei Jahre nicht aus.

Was mich an dieser Hochschule vor allem gereizt hatte war der enge Bezug zur Praxis und genau der fällt mir jetzt auf die Füsse. ^^

Tagebuch:

Ist es das, was Du mit Überlastung meintest?

Hotte:

Hm, bin nicht ganz sicher, was mich jetzt genau überlastet – es ist einfach alles zusammen etwas zu viel. Dabei habe ich jetzt schon nur noch 3 von 5 Fächern belegt. Letzte Woche kam dann die Hochzeit und die Lesung dazu. Das kann schon sein, dass das der Stress gewesen ist und fertig.

Der Druck im Studium ist schon enorm durch die ganzen Praktika, so dass Fluchttendenzen à la „Ich glaub ich mach ein Praktikumssemester.“ oder das Durchforsten von Stellenangeboten zustande kommen.

Tagebuch:

Zur Hochzeit meinen Glückwunsch!

Aber was für eine Lesung?

Hotte:

Danke.

Naja, hier: Ankündigung  und hier: Reisebericht in meiner Schreibwerkstatt habe ich darüber berichtet.

Tagebuch:

Oh, das les ich mir doch gleich mal durch.

Hotte:

Und ich überlege mir, mich doch auf die ein oder andere Stellenausschreibung zu bewerben…

Semesterferien

Yeah, endlich alle Klausuren hinter mir!
Ob ich alle geschafft hab, weiss ich noch nicht. Ich hoffe es natürlich. Ist jetzt aber erstmal nicht so wichtig. Hauptsache ich habe es versucht.
Wir haben heute noch nett gefeiert. Ein Kommilitone hatte ein paar Kisten Bier organisiert, weil er selbst die letzte Klausur heute nicht mitschreiben musste (wurde ihm von einem früheren Studiengang anerkannt). Das war echt prima!

Danach war ich dann beim Friseur, das war nötich. *gg

Und jetzt ist Urlaub angesagt. 😎

Klausurenzeit

Uff, die erste habe ich hinter mir. Die war gar nicht so schwer wie befürchtet. Und ich war gut vorbereitet.

Gestern habe ich nämlich gewagt, wo ich lange einen Bogen rum gemacht habe: Habe mich mit Kommilitonen getroffen, um gemeinsam zu pauken. So sind wir alles nochmal durchgegangen, was ich am Freitag bereits bearbeitet und mich selbst korrigiert hatte. Dabei habe ich sogar noch was dazugelernt!
Ich hatte erwartet, dass ich dadurch noch ganz kirre werde und die Wogen der Unsicherheit hochbranden. Das Gegenteil ist eingetreten. Ich bin begeistert.

Lerngruppen sind wohl doch nicht so schlimm wie ich dachte.

Diese und nächste Woche stehen noch drei Klausuren und eine praktische Prüfung an und dann sind Semesterferien. *froi

Im nächsten Semester fange ich vielleicht früher an, mit anderen zusammen zu lernen. Mal sehen, wie es mit den anderen Klausuren noch so läuft.

Mission entkrampfen erfolgreich

Prüfungsängste ade.

Es gibt zwei Wege: Die Prüfung abwerten oder sich selbst aufwerten.
Die Prüfung als weniger bedrohlich ansehen (weil gar nicht soo viel davon abhängt, ob man sie besteht oder nicht) oder sich seine eigene Stärke eingestehn („Ok, es ist zwar eine Herausforderung, aber ich kann das.“).

Welchen Weg man wählt, sollte man davon abhängig machen, welche Ursache die Prüfungsangst hatte. Entweder man wertet sich selbst ab und fühlt sich darum Herausforderungen nicht gewachsen oder man bewertet die Prüfung über. In beiden Fällen stimmen die gefühlten Verhältnisse nicht mehr.

Was mich angeht, so gibt es inzwischen Wichtigeres als die Klausuren… vielleicht mit ein Grund, warum ich mein Studium wieder als das ansehe, wozu es eigentlich gedacht war: Ein netter Zeitvertreib.

Studenten-Lotterleben?

Vorlesungen sind freiwillig, Pflichtveranstaltungen alle nachmittags – im Grunde könnte ich jeden Tag gepflegt ausschlafen.
Tu ich aber nicht. Weil ich nämlich keine Lust habe, hängen zu bleiben. Wer die Klausur nicht besteht, muss das Semester in dem entsprechenden Modul wiederholen. Das ist wie sitzenbleiben hoch fünf (5 Module). Ich möchte das aber in Regelstudienzeit schaffen.

Also is Ranklotzen angesagt. Was mir zu schaffen macht, ist die Predigt von den Lerngruppen. Ich war noch nie ein Freund von Gruppenarbeit. Mich hemmt das eher, als dass es mir was nützt. Klar is es nett, mein Wissen nochmal zu festigen, indem ich jmd erkläre, wie etwas zu verstehen ist. Aber wenn Fragen gestellt werden, die ich nicht beantworten kann, verunsichert mich das und das ist kontraproduktiv.