Neue Reihe: Video-Projekt mit Micha Ela

Lange lange haben wir davon geträumt und nun nimmt es Stück für Stück Gestalt an. Hände habe ich schon gesehen, Füße bisher nicht.

Ursprünglich angedacht war es meinerseits mal so ungefähr:

Nach etlichen konspirativen Sitzungen und Telefonaniererei sowie dazwischen beiderseits viel viel Alleinzeit, während der etliche Massen Wasser sowohl Elbe als auch Rhein runtergeflossen sind…. sind wir zunächst bis hierher gekommen:

Merkt ihr was? Meine Frage(n) war(en) gewesen:

Was ist Deine Motivation für das Youtube-Projekt? Was verpassen die Leute, wenn sie Deinen Kanal nicht abonnieren?

Meine Frage ist nicht beantwortet worden. Möglicherweise steht das im Zusammenhang damit, dass mein erstes Video so leise ist? 😉

Nein, das ganze Konzept hat sich total verändert. Madame möchte nicht planen. Madame möchte wie die Queen, die sie ist, von ihrem Pascha hofiert werden. Nix mit Schminkspiegel-Cam-Pingpong.

Für mich bedeutet das, dass ich mich tatsächlich gezwungen sehe, Elas Kanal bei Youtube zu abonnieren, weil ich ja  sonst überhaupt nicht mitkriege, wann es etwas Neues dort gibt. Es gibt kein regelmäßiges Erscheinen, keine festen Termine. Es gibt sicherlich immer sehr viel zu erzählen, aber niemand weiß, wann was und wieso, weshalb warum –  ich kann mich nicht auf einmal im Monat oder sowas einstellen… ich muss improvisieren.

Meine Prinzessin will kein Korsettchen auf den Leib geschneidert bekommen. Tja… wer nicht will… dann entscheide eben ich, was gesendet wird und was nicht. Könnte ich ja fast so geplant haben, oder? 😉

Ob es im nächsten Video eine Antwort geben wird? Mal sehen, was ich aus dem Material noch basteln kann…

Ich habe fertig! (Tag 7)

 

@Sonja: Hömma Liebelein, wenn Du mit dem Lesen nicht hinterherkommst, dann lass Dir doch nicht von Ver-rückten vorschreiben, was Du zu lesen hast, Herzchen.

Pass ma uff, jetzt wirste zwangstherapiert, dann weisste auch, was ich damit meine. So und um Missverständnissen vorzubeugen: Die Welt ist mein Zeuge.

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Lest mal die Zeit. Wirklich, die Zeit solltet ihr euch nehmen. (So macht man übrigens double bind, aber das könnt ihr ja schon.)

Und googlet selber, ihr faulen Luschen, ich bin nich eure Tippse!

Ich glaube, wir verstehen uns. Kontaktformular kennt ihr ja mittlerweile dann auch. Lieber Finger von, Kinners, der Papa muss dringend inne Heia und beim Schlafen darf er nicht gestört werden. Einen Tag die Woche werdet ihr ja wohl mal ohne mich auskommen können. Wenigstens am Sonntag. Der Sonntag ist nämlich der Tag des Herrn, oder deutlicher. SONNTAG IST RUHETAG, ALSO RUHE DA OBEN ODER MUSS ICH EUCH ERST ZWANGSTHERAPIEREN IHR SCHNITZELKLOPFER MIT EURER SCHEISSDAUERBAUSTELLE DA!!! WENN IHR IHR EUCH NICHT BALD BEI MIR ENTSCHULDIGT, IHR ARSCHGEIGEN, UND AUFHÖRT MICH ANZULÜGEN, DANN KANN ICH AUCH MAL MIMIMI BEI DER SAGE MACHEN. ICH LASSE MICH NICHT GERN FÜR DUMM VERKAUFEN. WISST IHR EIGENTLICH, DASS ICH EUCH BEIM FICKEN HÖREN KANN? SOLL ICH EUCH MAL NEN HANDWERKER HOCHSCHICKEN UND NE KAMERA INSTALLIEREN BEI EUCH? VERGESST ES EURE SCHEISSVANILLANUMMER KANN ICH NICHT GEBRAUCHEN UND MAL EHRLICH: Friedlich hatten wir ja schon versucht. Also nächstes mal gehe ich mit der ganzen Bagage einfach mal eins höher und erklär denen, warum ich nicht schlafen kann und wisst ihr was? Die sind dann alle auf meiner Seite. So!

Und jetzt hab ich ne schöne Wichsphantasie, da brauch ich nimmer Hand anlegen, da komm ich schon beim Schreiben und wenn ich mir dann vorstelle, dass wir es in aller Öffentlichkeit miteinander treiben und euch keiner glauben wird, dann wisst ihr auch mal endlich, wer hier wenn beobachtet und jetzt ist hoffentlich endlich Ruhe im Karton, sonst sehe ich mich gezwungen, noch ein Stockwerk höher zu eskalieren. Und was dann passiert, muss ich euch ja nun nicht wirklich noch erklären, oder? Falls euch das wirklich entgangen sein sollte: Ich bin nicht total bekloppt, das ist eure versaute Phantasie. Wenn ich mir in die Karten gucken lasse, dann mache ich das mit Absicht. Das ist nen freundlicher Wink mit dem Zaunpfahl. Aber wer nicht hören will, der muss dann eben gedankenvergewaltigt werden oder so ähnlich. Bastelt euch selber euer Happy End, dafür bin ich nicht zuständig.

So, Herr Jost, begreifst Du jetzt, was der Herr Kollege mir angetan hat mit seiner Tipperei? Aber für ausführlich habt ihr ja keine Zeit…. Tja, dann halt nicht. Dachte ihr wollt mir helfen. War ja nur ne Einladung. Wer nicht will, der hat schon. Dann lutscht eure Pillen selber und therapiert euch gegenseitig und ich penne wann ich will und so können wir dann mal zusammenkommen an irgendeinen Tisch, egal ob rund oder eckig, aber ihr wollt mich ja nicht mitspielen lassen oder warum sonst muss man sich bei euch um die Betten prügeln und erst Pillen fressen, damit man bei euch übernachten darf?

Einvernehmlich ist wohl nicht so eure Sache, was? Das kannst ja auch gleich sagen, dann wirste eben zwangstherapiert. Machen wir doch gerne…. Da hätteste aber auch einfach fragen können. Ich tu Dir doch nix, ich will doch nur spielen… Therapeutisches Rollenspiel halt. Meine Fresse, manche haben aber auch ne extralange Leitung. Naja, die glauben mir ja nicht, wenn ich mich zu erkennen gebe, dann kann ich nicht anders. Selber schuld, wenn ihr mich für verrückt halten wollt. Mir ist das nämlich egal, wer mir sonst noch so hinterherlatscht, ich kann auch auf mich selber aufpassen. Und zählt mal meine Follower, 12 ist doch ein Witz dagegen, oder? Den hab ich auf jeden Fall über, also kann ich ja nur noch Godfather himself sein.

Und morgen früh sag ich dann einfach, ich hatte einen feuchten Traum und diesmal versaut ihr mir den nicht, sonst werdet ihr zum Hauptdarsteller in der Opferrolle.

Und mit dem Gedanken kann ich jetzt auch ruhig einschlafen, da habe ich dann keine Angst mehr. So mache ich das, Herr Doktor, aber Du hast ja keine Lust, mehr als die ersten beiden Sätze zu lesen und ich Dir schon anbiete, ne Kopfkinofilmrolle auszusuchen, solltest Du eigentlich artig danke sagen und nicht so tun als wär ich ein kleines Kind, das alleine Angst im Dunkeln hat und bei Mama aufm Arm will, denn solange Du das nicht kapierst, bleibst Du in der Täter_innen-Rolle, aber vielleicht fragt Dich mal eines Tages ein Reporter, was Du so über mich denkst und dann ist mir das egal, was Du denen für Märchen erzählst, weil in meinem Abschiedsbrief ganz deutlich zu lesen ist, dass Du mir das so gesagt hast, dass ich das so machen soll und wenn Dein Chef ausm Urlaub wieder da ist, dann – ja dann… für den Fall überlege ich mir das doch noch mal und dann bleibe ich doch sicherheitshalber konfessionslos, sonst weiß ich nicht, wie die Geschichte weitergeht.

Und deshalb lasse ich das Ende der Geschichte nun an dieser Stelle, sicherlich im Interesse aller, ganz bewusst offen. Nur für den Fall, dass der Arzt das doch nicht böse meinte. Dann können wir nämlich alle gemeinsam zurückrudern in unserem gemeiinsamen Bötchen, gelle. Vielleicht geht ja mein Wunsch auch so in Erfüllung, ohne dass ich nochmal zum Arzt muss. Abwarten und Teetrinken. Baldriantee, sicherheitshalber. Nee, nix da. Ich geh selber in die Küche, sonst kann ich mich wieder nicht dran erinnern, wo ich war. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.

Reizüberflutung - Reizarmut

Sensibilität und Gleichgewicht – Reizüberflutung und Deprivation

Seit ich mich im Februar durch den Online-Hochsensibilitätskongress 2016 erneut mit dem Konzept der Hochsensibilität befasst habe, ist mir ein ganzer Kronleuchter aufgegangen. Die Lektüre von Hochsensible Menschen im Coaching von Ulrike Hensel bescherte mir so einige Aha-Erlebnisse – dabei habe ich mich bereits vor über fünf Jahren mit dem Konzept der Hochsensibilität befasst.

Für mich erklärt sich nun endlich, warum ich schon immer mit den Pausen in der Schule und allen anderen zwanglosen Zusammenkünften von Menschen solche enormen Schwierigkeiten hatte. Es ist die Ungeordnetheit.

Mir fehlte einfach die Struktur, die während des Unterrichts vorgegeben war. Ein Rahmen, der mich schützte, und in dem ich sein durfte. Die Pausen habe eine eigene Struktur, die zu erfassen für mich damals viel zu komplex war.

Heute kann ich mich darin behaupten, weil ich mir meine Struktur selbst schaffe. Wie das geht, habe ich in der Ergotherapie gelernt. Stichworte: Tagesstruktur, Wochenstruktur.

Als ich noch angestellt war, hatte ich mich mehrmals um Seminare zum Thema Selbst- und Zeitmanagement bemüht, die aufgrund von Erkrankung des Vortragenden dreimal ausfielen und dann nicht mehr angeboten wurden. Vermutlich habe ich inhaltlich nicht wirklich etwas verpasst.

Schriftlich habe ich den von mir erfassten Spannungsfeldern in Form des Textes Erkenntnis Ausdruck verliehen.

Ich könnte die Liste von Gegensatzpaaren, die mich rund um Ausgleich beschäftig(t)en, wohl noch sehr lang machen:

  • Reizüberflutung – Deprivation
  • Ordnung – Chaos
  • Programm – Pause
  • Kontakt – Rückzug
  • Lärm – Ruhe
  • Innen – Außen
  • männlich – weiblich
  • Einatmen – Ausatmen
  • Himmel – Erde
  • Adler – Pferd
  • Krone – Wurzeln
  • Wachstum – Bindung
  • Yin – Yang
  • Übergewicht – Untergewicht

Die drei fett hervorgehobenen Begriffspaare habe ich im Atelier in Acryl auf Leinwand gebracht. Für mich ist das der Abschluss dieses Themenfeldes rund um meine Mitte und das Gleichgewicht, das ich nun gefunden habe und auch halten kann.

 

Mut zu mehr Lücken

Guten Morgen,

ich habe beschlossen, dass ich noch weniger schaffen darf als bisher.

Es kommt ja, wie ich aus zuverlässiger Quelle weiß, doch keine Sau mit dem Lesen hinterher – abgesehen von Extremjunkies vielleicht, die ausreichend Tages- oder Nachtfreizeit haben.

Nachdem meine treue Leserin Sonja mir so hübsch die Hosen runtergezogen und mich vor den Spiegel gezerrt hat (O-Ton:

Wie immer ein gewollter und gekonnter Mix aus Berichterstattung mit informativen Elementen, aber aus subjektiver Sicht geschildert und über einen eingestreuten kurzen Exkurs in die Vergangenheit wieder zielgerichtet in die Zukunft geschaut.

)

Ganz ehrlich, meine Liebe?

Mein erster quergeschossener Gedankenimpuls dazu war die drängende Frage, wer Dir denn bitte ins Gehirn geschissen hat, mir eine derartige Absicht zu unterstellen. Wenn ich mich nicht entscheiden kann zwischen Hoch- und Tiefstapeln, dann kannst Du doch nicht einfach die Frechheit besitzen, mir ganz ungefragt zu erklären, warum meine Texte so gut beim Publikum ankommen – damit wärst Du nach Anklam Insultings schon die zweite Person, die mir das erklärt.

Nachdem der Schmerz dieser Erkenntnis verklungen war, frage ich mich zögernd: Hat sie vielleicht recht? Verwechsel ich jetzt schon Licht mit Scheffel und nicht mehr nur die Ausrichtung? Bin ich wirklich sooo genial, dass ich mich selbst für verrückt halte, obwohl ich es gar nicht bin? Das mittlerweile vier Jahre alte Dilemma, das ich mittlerweile satt habe.

So nach dem Motto:

  • Wenn der Hahn mich jagt und ich hock mich hin, bin ich ein Flittchen.
  • Lauf ich weg, bin ich feige.
  • Wie ichs mach, mach ichs verkehrt.
  • Ach watt, ich stolper einfach.

Und so mache ich das jetzt auch: Ich mache diesen EX-IN-Spagat und bin mit einem Auge durchgeknallt und mit dem anderen seriös. Halb Künstler, halb Heiler, halb krank = 150% ich. Ein Fuß in der Klapse und einer im Hörsaal vorm hochverehrten Auditorium. Man wird mir Gehör schenken. Man wird mich lesen. Ich komme vielleicht im Fernsehen, quatsche mit Domian und lerne noch mehr Promis kennen – High Society ich komme.

Ich werde endlich die Zeit zum Schreiben – also richtig produktiv schreiben, so mit nachher fertig Buch aufm Buchmarkt und so, ganz echt zum anfassen ein haptisches Buch zum Liebhaben – diese Zeit werde ich nicht nicht einfach so urplötzlich finden, sondern die werde ich mir ganz bewusst nehmen, indem ich meine Zukunft wie ein mündiger Bürger mitgestalte.

Und falls das nix werden sollte mit der Rente, bewerbe ich mich noch fix beim Netto um die Ecke, die suchen nämlich grad Aushilfen. Das gibt eh nur rentenverträgliche 450,- EUR und macht bestimmt Riesenspaß, das mal auszuprobieren. Und selbst wenn ich damit wieder zusammenbreche, dann ist das wieder ein Schritt in Richtung Rente und nebenbei eine prima Gelegenheit, Gleichstellung zu beantragen.

Ich mach das jetzt einfach wieder so wie früher, bevor ich wusste, was ich alles nicht können darf. Hm, nein, ich hatte eine bessere Formulierung dafür:

Sehr vieles in meinem Leben habe ich erreicht, weil ich gar nicht wusste, dass das unmöglich ist.

(Ingo S. Anders, Schriftsteller)

Und jetzt, liebe Sonja, möchte ich Dir die Füße küssen dafür, dass Du mir bewusst gemacht hast, wie mein therapeutisches Schreiben funktioniert. Durch genau diesen Weg vom Jetzt in die Vergangenheit geschwenkt, ein Blick in die Zukunft und zurück ins Hier und Jetzt. Genau so muss eine gut geführte Therapiesitzung verlaufen, um mir Halt bieten zu können.

Genau dieses Muster übernehme ich jetzt in einer Drei-Tage-Woche.

  • Montag: Gestern
  • Mittwoch: Heute
  • Freitag: Morgen

Damit kann ich an einem einzigen Arbeitstag eine Drei-Tage-Woche simulieren. Gut, oder? Ich muss nur meine Ergüsse noch besser aufdröseln und dafür brauche ich einfach eines: Zeit.

Und die Geschichte mit der Botschaft

Zeit hat man nicht. Zeit nimmt man sich.

(Meine bessere Hälfte, aber davor bestimmt auch schon jemand – http://www.gidf.de)

Der Faktor Zeit ist sehr entscheidend lehrt einer, der selbst gar nicht gut schreiben kann -aber er kann es einfach verdammt nochmal gut erklären, wie jemand anders das hinkriegen kann. Namen sind Schall und Rauch, solange man sich nicht für die Außenwelt interessiert, aber im Informatikstudium habe ich gelernt, dass es sehr wichtig ist, Objekte eindeutig bezeichnen zu können, damit sie wiedererkannt werden. Also wenn ich Dir nun eine Lektüreempfehlung machen will, muss ich entweder nach dem haptischen Buch in meinem Regal suchen (da steht der Name drauf!) oder in meinem angeblich kaputten, ganz unbestritten aus dem Takt geratenen, Hirn graben.

Also: Aufstehen, Bücherregal. Ohne meine Ordnung, wo alle Dinge ihren festen Platz haben, wäre ich manchmal echt im Arsch und nicht nur am Arsch.

Dazu: Zeit ist Geld und jeder Gang macht schlank.

Und bitte:

James N. Frey: Wie man einen verdammt guten  Roman schreibt 2.

Kann ich Dir gerne bei Gelegenheit mitbringen, falls Du Interesse hast. Der Vollständigkeit halber auch den ersten, den Du zum Vergleich heranziehen kannst, weil er in Teil 2 beschreibt, was er in Teil 1 falsch gemacht hat.

Das Buch „The Design of everyday Things“ musste ich überhaupt nicht lesen, weil der Autor so nett war im Vorwort der überarbeiteten Auflage reinzuschreiben, was er mit seinem Buch falsch gemacht hatte. Er hatte auf seinen eigenen Ratschlag nicht gehört. Das scheint irgendsoeine Art Betriebsblindheit zu sein, die viele Menschen ergreift, die Supervision benötigen. Da ich irgendwie anders ticke, kann man mich nun für einen seltenen biographischen Unfall (Prof. Peter Kruse über Kreativität) halten oder mich für verrückt halten und als krank etikettieren – mir mittlerweile alles recht, wie gesagt: Ich stolpere.

Nächsten Dienstag gehe ich zur Notfallsprechstunde der medizinischen Fachkraft mit Approbation, der ich derzeit noch vertrauen kann und bitte sie darum, mich wegen emotionaler Instabilität krankzuschreiben bis zu unserem nächsten regulären Termin am 1. September. Egal was sie denkt, egal, was sie auf den Zettel schreibt: Es bringt mich meinem Ziel näher. Entweder hält sie mich für verrückt, dann gehe ich in Rente, oder sie hält mich für gesund, dann bin ich endlich geheilt und auf der sicheren Seite und werde nie wieder weggesperrt.

An diesen Traum klammere ich mich jetzt, um bis Dienstag durchzuhalten.

Meine Krisenbegleitung ist (mal wieder) überfordert und heute morgen um fünf – ich habe ehrlich gesagt simuliert, aber ich musste wirklich ausprobieren, ob man nachts anrufen kann oder nicht – kann man nicht, jedenfalls nicht bei dieser Person und ich weiß ja nie wer dran ist.

Ich werde alles daran setzen, dass es mir gut geht, dass ich weiterhin funktioniere und ich werde mit Behinderung argumentieren. Das ist nicht gelogen und hilft mir dabei, mich durchzusetzen. Ob ich behindert bin oder werde lasse ich mal offen, aber normalerweise will da niemand den Feststellungsbescheid sehen.

Vom Steuerberater mal abgesehen. Aber dem bereite ich nur noch das vor, was ich noch schaffe. Denn ab Dienstag bin ich ja dann krank und muss nicht mehr funktionieren. Und das WE komme ich endlich hier raus und mein Mann ist unter Aufsicht und ich muss mich nicht selbst kümmern. Und das alles ohne Diagnose für ihn – was für ein Glück es doch ist, hinreichend liquide zu sein.

Was die Krankenkasse nicht zahlt, setzen wir von der Steuer ab und fertig. Ich fasse es echt nicht, dass ich jahrelang so verfickt verkrampft war und uunbedingt auf Teufel komm raus alles immer alleine und selbst machen wollte und niemandem zugetraut habe, irgendetwas auch mal ordentlich zu machen. Natürlich würde ich es selbst gründlicher machen und meinen eigenen Vorstellungen dafür näher kommen, wenn ich nur die Zeit hätte, alle die tollen Ideen auch so akribisch umzusetzen, wie ich das gerne würde.

Aber wie gesagt:

Geld ist Zeit. Die anderen haben das falsch verstanden. Nicht Zeit ist Geld, sondern Geld ist Zeit. Mit Geld kann ich mir Zeit kaufen um das zu tun, was ich gerne tun will anstatt dem, was ich zwar auch kann, aber nicht so gerne tun will.

(Ingo S. Anders, Schriftsteller)

Also ich will gerne jetzt mal bissl Gas geben mit meiner Schriftstellerkarriere. 2014 habe ich meiner Ergotherapeutin das versprochen. 2016 habe ich mir selbst das versprochen. Der Unterschied in Sachen intrinsischer Motivation ist gewaltig, wenn ich es für mich selbst tue.

Und vor allem, seit ich eingesehen habe, dass ich ohnehin keine andere Wahl habe als zu schreiben, weil das das ist, was ich tun muss, um halbwegs bei Sinnen zu bleiben, ist auch meine 16jährige Berufsorientierungskrise vorüber.

Meinen Weckruf hatte ich dieses Jahr am Valentinstag.

Es reicht vollauf, wenn diejenigen Bücher schreiben, die man von der Tastatur wegzerren muß, damit sie das Essen nicht vergessen…

(Andreas Eschbach, Schriftsteller)

Andreas Eschbach ist ein megamäßig gottgleich überhöhtes Ideal, wie ein Schriftsteller sein sollte – jetzt bin ich tatsächlich so weit, mich da wieder zu erkennen.

Meine erste Veröffentlichung hatte ich im Alter von zehn Jahren. Kommt bestimmt gut in der Vita.

Schade nur, dass ich in einem dieser beschissen Anfälle von Selbsthass mein Belegexemplar zerstört habe und nun einfach nicht die Zeit finde, mich selbst ins Archiv zu hocken und danach zu suchen. Aber ich bin sicher, es gibt fleißige Rentner_innen, denen nichts lieber wäre als eine gescheite Aufgabe, damit der Tag ein Highlight hat und die sich über ein Buch als Belohnung sicher freuen würden. Irgendwo da draußen sind sie und warten nur darauf, in Aktion treten zu dürfen.

Sobald ich mit meiner Mutter gesprochen habe und noch mal klar habe, welche Zeitung das war, wann das ungefähr war und wo die das Archiv haben und so weiter – dann blogge ich darüber und dann wünsche ich mir einfach vom Universum (Danke Hape!) , dass sich das früher oder später schon regeln wird und bin ganz gespannt darauf was werden wird.

Falls Du mal keine Zeit zum Pilgern hast, Sonja, aber Dir danach wäre: Das hat schonmal einer gemacht. Gibt ein Hörspiel, das ich Dir ausleihen könnte: Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling.

Und jetzt bin ich dann mal weg. Zumindest hier im RL stehe ich die nächste Zeit nicht mehr als Patient zur Verfügung. Ich lasse mich krankschreiben, um Urlaub vom Kranksein zu machen. So.

Ich werde berichten, früher oder später.

Und tschüß!

Erdung durch Essen / Schokolade für die Nerven

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.

(Sprichwort, Erläuterung im Wiktionary)

Ja klar: Mir hilft auch das Essen von Schokolade, um in der Mitte zu bleiben.

Es hat einen antidepressiven Effekt, wie ich oder besser gesagt Gerald Hüther schon einmal erklärt hatte, weil es die Wiederaufnahme von Serotonin hemmt und zudem hat es wie andere als Suchtmittel geeigneten Substanzen einen antriebssteigernden Effekt, weil durch die Aktivierung des Belohnungszentrums Dopamin ausgeschüttet wird (Quelle: GEO, Ausgabe 06 2016, Titelstory Zucker: unser Feind auf dem Teller).

Zu viel Essen führt aber vor allem dazu, dass Leib und Seele sich immer weiter voneinander entfernen, genauso wie wenn man sich der Nahrungsaufnahme komplett entzieht. Spätestens wenn die Haut reißt, hat man irreversible Schäden, weil diese Narben („Schwangerschaftsstreifen“) zwar mit der Zeit verblassen, aber nie wieder verschwinden. 

Mir reicht inzwischen die Feststellung, dass ich derzeit genauso viel Geld für Süßigkeiten und Junkfood ausgebe wie schon einmal für Zigaretten. Daran ist für mich erkenntlich, dass ich ein ernsthaftes Problem habe, das über das der nicht mehr sitzenden Hose hinausgeht. „Erdung durch Essen / Schokolade für die Nerven“ weiterlesen

Therapieabbruch – Strukturwechsel

Mittwoch, 25. Mai 2016

So ihr Lieben, Schluss mit lustig.

Ich habe an einer Ergotherapie teilgenommen (das dritte Mal insgesamt in den letzten drei Jahren, ich steh total auf Ergo) und hatte vom ersten Moment an das Gefühl, dort nicht gut aufgehoben zu sein. In Begleitung habe ich die Räumlichkeiten das erste Mal aufgesucht und fast schon über meinen Kopf hinweg wurde ein Termin vereinbart. In dem Moment war ich außer mir und nicht in der Lage, das abzulehnen oder anderweitig gestaltend einzugreifen.

Als ich dann dort im Wartebereich saß bestätigte sich noch vor der Bekanntschaft mit der Therapeutin mein Ersteindruck: Das geht gar nicht hier. Die Räume sind viel zu offen gestaltet und es ist grausam hellhörig. Glastüren sind eine nette Sache für Konferenzräume, aber wenn ich therapiert werde in einer Einzelsitzung, wünsche ich dabei keine unnötige Ablenkung.

Gegen Publikum habe ich nichts, solange es sich nicht bewegt. Aber eine im Flur vorbeihuschende Person ist nunmal ein visueller Reiz, der mich unnötig belastet, wenn ich meine volle Konzentration brauche. In diesem Raum habe ich nie sitzen müssen, aber dennoch fiel es mir auf.

Ich habe Verständnis dafür, dass die Türe zum Treppenhaus mit einem Keil blockiert werden muss, weil man zu faul ist, den Klient_innen die Türe einzeln zu öffnen. Trotzdem fände ich es angenehmer, wenn man etwas Geld in die Hand nehmen und eine technisch komfortablere Lösung suchen würde, damit der Schall aus dem Treppenhaus auch dort bleibt.

Was ich aber das allerschlimmste finde, und das habe ich mehrfach und erstmals gleich bei der ersten Begegnung mit der Therapeutin rückgemeldet: „Wenn ich da sitze und warte, dann möchte ich mir nicht anhören müssen, wie ihre Kollegin auf der Toilette strullert.“ „Therapieabbruch – Strukturwechsel“ weiterlesen

Aktionswoche: Trans*Inter*-Tagung München

Ich bin zurück von meiner Reise nach München, wo ich an der diesjährigen Transtagung teilgenommen habe. Es handelte sich um eine Jubiläumsveranstaltung, da die Transtagung München nun schon das zehnte Jahr stattfand.

Diesmal ist daraus eine große, bundesweit von verschiedenen Initiativen getragene Veranstaltung geworden, die auch Programmpunkte zum Thema Intersexualität bereithält. Das Team der Hanse-Intersex-Trans*tagung  hier bei uns im Norden hat sich im Bereich zum Thema Recht eingebracht.  Deshalb, also wegen des Bezugs auf Intersexualität, lautet der korrekte Titel der Veranstaltung „Trans*Inter*-Tagung München“.

Dabei stehen die Sternchen für alle möglichen Varianten der Interpretation, wie das begonnene Wort fortgesetzt werden könnte. So sollen sich möglichst alle Menschen dieser Zielgruppe auch mitgemeint und angesprochen fühlen.

Einen Einstieg ins Thema trans* biete ich sowohl bei der Vorstellung der gleichnamigen Reihe hier im Blog (Neue Reihe: trans*) als auch über meine Seite TransMann.

Ich war bereits bei der Planung und Vorbereitung meiner Reise etwas aufgeregt und sehr gespannt darauf, was mich erwarten wird. Ich wollte frisch und ungefiltert meine Eindrücke von meiner Reise mit euch teilen.

Zur Nachlese:

Live während der Tagung:

Donnerstag  Schwule Sauna
Freitag  Intersexualität
Samstag  genitale Selbstbestimmung
Sonntag Ruhetag

Im Nachgang:

Auf der Strecke geblieben:

  • Die Diagnose F64.0 aus der Sicht der Behandler_innen (besuchter Workshop: Trans*Diagnose vs. Realität)
  • Peerberatung (besuchter Workshop: Psychosoziale Beratung)
  • Und immer wieder Grabenkämpfe: Sexismus (besuchter Workshop: Unisexismus – Versuch einer Verortung)
  • Körperarbeit (besuchter Workshop: LOVE yourself – DANCE yourself)

Derzeit in mir arbeitende Themen:

  • Tagebuchauszug zur Epithetik und gegenwärtige Krise

Rückblick + Teamarbeit

Als Betthupferl für meine fleißigen Leseratten gibt es im letzten Abschnitt dieses Beitrags noch ein Memo an mich, indem ich veranschauliche, wie mein inneres Team zusammenarbeitet. Abkürzung direkt dahin: Memo an mich – Teamarbeit


Ich denke, ein Ruhetag die Woche wird mir ganz gut tun. Ich muss nicht jeden Tag etwas veröffentlichen.

Das nehme ich mir mit für das neue Wochenprogramm für die Woche nach der Tagung. (Ja, das ist auch schon fertig, falls ich den Plan nicht zwischenzeitlich anpassen will.)

Seit ich vor einer Stunde beschlossen habe, noch etwas zu essen und dann ins Bett zu gehen, habe ich mich noch nicht loseisen können. Böser Junge, tztztz!

Los, Pause. Essen. Jetzt!

Ah, prima. Müde bin ich schonmal. In der Küche eben gegähnt. Und festgestellt: Mal aufs Klo ist auch wieder ganz nett nach nunja mittlerweile – OMG Kopfrechnen – siebeneinhalb (24-19 = 5 | + 5,5 = 10,5) 9 Stunden konzentrierter Arbeit, davon eine Stunde Pause vom Bildschirm macht einen handelsüblichen Arbeitstag in Vollzeit.

Falls da jetzt jemand von der Rentenversicherung mitliest: Bitte keine voreiligen Rückschlüsse hinsichtlich meiner Arbeitsfähigkeit ziehen. Den Fehler hatte der homöopathiegläubige Gutachter auch schon gemacht. (Die Geschichte erzähle ich ein andermal.)

Sicherheitshalber erinnere ich noch daran, dass mein letzter Arbeitsausfall sich gerade auf die gesamte vergangene Woche erstreckt. Vom 23.- 29. hätte ich mich krankmelden müssen und das bei recht engmaschiger Betreuung durch meine Genesungsbegleiter. Diese Woche drei Stunden und in der Vorwoche eine Stunde war ich bei der Integrierten Versorgung zum Gespräch.

„Rückblick + Teamarbeit“ weiterlesen

Ernährungstagebuch als Download

Ich habe die Tabelle, in der ich mein Ernährungstagebuch führe, etwas bereinigt und stelle sie für euch als Vorlage zur Verfügung für diejenigen, die Spaß haben an der Arbeit mit Tabellen: Download

Eine Anleitung dazu erscheint am kommenden Dienstag: Aus meinem Ernährungstagebuch. Bis dahin führt dieser Link noch ins Leere.

Inzwischen bin ich auch dazu gekommen, die älteren Beiträge in der Kategorie TransMann alle zu verschlagworten. Bei der Gelegenheit habe ich Kategorien und Schlagworte umorganisiert, weil ich glaube, dahinter gekommen zu sein, welches man wann einsetzt. Mit den Widgets habe ich auch ein wenig herumgespielt.

Die Bilder von mir und die von meinen Kunstwerken habe ich getrennt, so dass es jetzt im Menü einen eigenen Punkt Galerie gibt und die Bilder von mir habe ich als Fotos benannt und bei Über mich eingehängt. Bei der Gelegenheit habe ich den Menüpunkt Geschichten verschoben.

Der Newsletter der Gay-X-Men kann jetzt auch über die entsprechende Seite abonniert werden.


Neue Seiten:

Über mich

 

Aktualisierte Seiten:

Galerie

Blog:

Abnehmen

Genesung

TransMann


Geplant sind als nächstes diese Themen:

  1. Was mir geholfen hat
  2. Meine innere Reise zum Abnehmen-Wollen
  3. Bewegung

Neue Reihe: trans*

Eigentlich ist das hier die älteste Reihe in diesem Blog, da ich die Aufzeichnungen meines Transwegs von 2008 an, als ich mein Inting hatte, hierhin umgezogen habe.

Mit „Inting“ ist der Moment der Selbsterkenntnis gemeint, der zeitlich vor dem Outing liegt. Das Outing ist wie in anderen Kontexten der Moment, indem man Außenstehende in die inneren Prozesse einweiht; im engeren Sinne die Gelegenheit, bei der man sein Umfeld darum bittet, fortan den neuen Namen und die passenden Pronomen zu verwenden.

Zum Themeneinstieg:

Anfang Mai plane ich anlässlich der diesjährigen Transtagung in München, die ich besuchen werde, eine Aktionswoche hier im Blog. In dieser Zeit blogge ich live aus München und sammle hier meine Eindrücke, um evtl. später darauf zurückzukommen.

Auch wenn ich solche Begriffsdefinitionen immer unglaublich lästig finde, halte ich es doch auch für sinnvoll, spezifisches Vokabular, das längst in meinen ganz normalen Sprachschatz Eingang gefunden hat und von mir ganz selbstverständlich verwendet und als bekannt voraus gesetzt wird, einmal kurz zu erläutern:

  • transsexuell Klinischer Begriff der Diagnose F64.0, der den Umstand der Inkongruenz zwischen dem Zugehörigkeitsgefühl zu einem Geschlecht und den Geschlechtsmerkmalen des Körpers beschreiben und gegenüber Transvestitismus abgrenzen soll. Ein Transvestit behält seine ursprünglich zugeschriebene Geschlechtsrolle und wechselt nur zeitweise in eine andere, wohingegen die transsexuelle Person idR die bisher zugeschriebene Geschlechtsrolle gänzlich verlassen und künftig ausschließlich als einer anderen zugehörig wahrgenommen werden möchte.
  • transident Versuch, durch einen moderneren Begriff als „transsexuell“ das maßgebliche Thema, die Identität einer Person, auch begrifflich abzubilden, da die Sexualität zwar tangiert wird, es sich bei Transsexualität bzw. Transidentität aber nicht um eine sexuelle Spielart oder Orientierung – wie etwa Homosexualität – handelt.
  • Geschlechtsangleichung Sammelbegriff aller sozialer, rechtlicher und medizinischer Maßnahmen, die dazu dienen, damit eine Person als dem Geschlecht zugehörig erkannt werden kann, dem sie angehört. Ich beschreibe den Weg meiner geschlechtsangleichenden Maßnahmen als Transweg, oft wird auch der dem englischen entlehnte Begrif Transition verwendet, um den Zeitabschnitt der körperlichen Transformation zu benennen.
  • Geschlechtsumwandlung Beleidigender Begriff, der impliziert, man „wolle“ sein Geschlecht „wechseln“. Das einzige, das durch die Angleichung oder Anpassung des Körpers sowie der Papiere „umgewandelt“ wird, ist jedoch die Sicht von außen auf eine Person, der bisher das falsche Geschlecht zugeschrieben wurde.
  • Transmann Mann, dem bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugeschrieben wurde.
  • Transfrau Frau, der bei der Geburt das männliche Geschlecht zugeschrieben wurde
  • Cisleute Menschen, die sich mit dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht treffend bezeichnet fühlen.
  • Transleute Menschen, die sich mit dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht nicht oder nicht ausreichend beschrieben fühlen.
  • nicht-binäre Personen Menschen, die sich nicht eindeutig männlich oder weiblich zuordnen können oder wollen.
  • intersexuelle Menschen Menschen, die mit uneindeutigem Genital geboren wurden oder bei denen sich im Verlauf der Pubertät hormonelle Besonderheiten zeigen, die eine geschlechtliche Uneindeutigkeit bewirken können.
  • Transgender Menschen, die nicht ganz in einer Geschlechtsrolle leben, sondern zumindest zeitweise damit spielen.
  • inter* Abkürzung zu „intersexuell“, was den Begriff durch das Sternchen noch weiter fassen soll, um auch diejenigen mitzumeinen, die sich in der engeren Auslegung nicht wiederfinden.
  • trans* Abkürzung zu „trans…“, was den Begriff durch das Sternchen noch weiter fassen soll, um auch diejenigen mitzumeinen, die sich in der engeren Auslegung nicht wiederfinden. (Auch ich bezeichne mich nicht mehr als „transsexuell“, da ich die Geschlechtsangleichung bereits hinter mir habe. Würde ich jetzt davon sprechen, würde man zu Recht annehmen, ich wolle künftig als Frau leben. Dem ist nicht so.)
  • cis* entsprechende Abkürzung zu „Cisleute“.

Falls mir noch etwas Wichtiges und Grundlegendes einfällt, ergänze ich die Liste.

Für den Anfang ist es wahrscheinlich so umfassend, dass es einen unbedarften Cismenschen bereits erschlägt.^^

Ich gehe davon aus, dass das ohnehin nur diejenigen interessiert, die selbst auch trans* sind oder direkte Angehörige haben, die trans* sind.