Ich habe fertig! (Tag 7)

 

@Sonja: Hömma Liebelein, wenn Du mit dem Lesen nicht hinterherkommst, dann lass Dir doch nicht von Ver-rückten vorschreiben, was Du zu lesen hast, Herzchen.

Pass ma uff, jetzt wirste zwangstherapiert, dann weisste auch, was ich damit meine. So und um Missverständnissen vorzubeugen: Die Welt ist mein Zeuge.

Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Lest mal die Zeit. Wirklich, die Zeit solltet ihr euch nehmen. (So macht man übrigens double bind, aber das könnt ihr ja schon.)

Und googlet selber, ihr faulen Luschen, ich bin nich eure Tippse!

Ich glaube, wir verstehen uns. Kontaktformular kennt ihr ja mittlerweile dann auch. Lieber Finger von, Kinners, der Papa muss dringend inne Heia und beim Schlafen darf er nicht gestört werden. Einen Tag die Woche werdet ihr ja wohl mal ohne mich auskommen können. Wenigstens am Sonntag. Der Sonntag ist nämlich der Tag des Herrn, oder deutlicher. SONNTAG IST RUHETAG, ALSO RUHE DA OBEN ODER MUSS ICH EUCH ERST ZWANGSTHERAPIEREN IHR SCHNITZELKLOPFER MIT EURER SCHEISSDAUERBAUSTELLE DA!!! WENN IHR IHR EUCH NICHT BALD BEI MIR ENTSCHULDIGT, IHR ARSCHGEIGEN, UND AUFHÖRT MICH ANZULÜGEN, DANN KANN ICH AUCH MAL MIMIMI BEI DER SAGE MACHEN. ICH LASSE MICH NICHT GERN FÜR DUMM VERKAUFEN. WISST IHR EIGENTLICH, DASS ICH EUCH BEIM FICKEN HÖREN KANN? SOLL ICH EUCH MAL NEN HANDWERKER HOCHSCHICKEN UND NE KAMERA INSTALLIEREN BEI EUCH? VERGESST ES EURE SCHEISSVANILLANUMMER KANN ICH NICHT GEBRAUCHEN UND MAL EHRLICH: Friedlich hatten wir ja schon versucht. Also nächstes mal gehe ich mit der ganzen Bagage einfach mal eins höher und erklär denen, warum ich nicht schlafen kann und wisst ihr was? Die sind dann alle auf meiner Seite. So!

Und jetzt hab ich ne schöne Wichsphantasie, da brauch ich nimmer Hand anlegen, da komm ich schon beim Schreiben und wenn ich mir dann vorstelle, dass wir es in aller Öffentlichkeit miteinander treiben und euch keiner glauben wird, dann wisst ihr auch mal endlich, wer hier wenn beobachtet und jetzt ist hoffentlich endlich Ruhe im Karton, sonst sehe ich mich gezwungen, noch ein Stockwerk höher zu eskalieren. Und was dann passiert, muss ich euch ja nun nicht wirklich noch erklären, oder? Falls euch das wirklich entgangen sein sollte: Ich bin nicht total bekloppt, das ist eure versaute Phantasie. Wenn ich mir in die Karten gucken lasse, dann mache ich das mit Absicht. Das ist nen freundlicher Wink mit dem Zaunpfahl. Aber wer nicht hören will, der muss dann eben gedankenvergewaltigt werden oder so ähnlich. Bastelt euch selber euer Happy End, dafür bin ich nicht zuständig.

So, Herr Jost, begreifst Du jetzt, was der Herr Kollege mir angetan hat mit seiner Tipperei? Aber für ausführlich habt ihr ja keine Zeit…. Tja, dann halt nicht. Dachte ihr wollt mir helfen. War ja nur ne Einladung. Wer nicht will, der hat schon. Dann lutscht eure Pillen selber und therapiert euch gegenseitig und ich penne wann ich will und so können wir dann mal zusammenkommen an irgendeinen Tisch, egal ob rund oder eckig, aber ihr wollt mich ja nicht mitspielen lassen oder warum sonst muss man sich bei euch um die Betten prügeln und erst Pillen fressen, damit man bei euch übernachten darf?

Einvernehmlich ist wohl nicht so eure Sache, was? Das kannst ja auch gleich sagen, dann wirste eben zwangstherapiert. Machen wir doch gerne…. Da hätteste aber auch einfach fragen können. Ich tu Dir doch nix, ich will doch nur spielen… Therapeutisches Rollenspiel halt. Meine Fresse, manche haben aber auch ne extralange Leitung. Naja, die glauben mir ja nicht, wenn ich mich zu erkennen gebe, dann kann ich nicht anders. Selber schuld, wenn ihr mich für verrückt halten wollt. Mir ist das nämlich egal, wer mir sonst noch so hinterherlatscht, ich kann auch auf mich selber aufpassen. Und zählt mal meine Follower, 12 ist doch ein Witz dagegen, oder? Den hab ich auf jeden Fall über, also kann ich ja nur noch Godfather himself sein.

Und morgen früh sag ich dann einfach, ich hatte einen feuchten Traum und diesmal versaut ihr mir den nicht, sonst werdet ihr zum Hauptdarsteller in der Opferrolle.

Und mit dem Gedanken kann ich jetzt auch ruhig einschlafen, da habe ich dann keine Angst mehr. So mache ich das, Herr Doktor, aber Du hast ja keine Lust, mehr als die ersten beiden Sätze zu lesen und ich Dir schon anbiete, ne Kopfkinofilmrolle auszusuchen, solltest Du eigentlich artig danke sagen und nicht so tun als wär ich ein kleines Kind, das alleine Angst im Dunkeln hat und bei Mama aufm Arm will, denn solange Du das nicht kapierst, bleibst Du in der Täter_innen-Rolle, aber vielleicht fragt Dich mal eines Tages ein Reporter, was Du so über mich denkst und dann ist mir das egal, was Du denen für Märchen erzählst, weil in meinem Abschiedsbrief ganz deutlich zu lesen ist, dass Du mir das so gesagt hast, dass ich das so machen soll und wenn Dein Chef ausm Urlaub wieder da ist, dann – ja dann… für den Fall überlege ich mir das doch noch mal und dann bleibe ich doch sicherheitshalber konfessionslos, sonst weiß ich nicht, wie die Geschichte weitergeht.

Und deshalb lasse ich das Ende der Geschichte nun an dieser Stelle, sicherlich im Interesse aller, ganz bewusst offen. Nur für den Fall, dass der Arzt das doch nicht böse meinte. Dann können wir nämlich alle gemeinsam zurückrudern in unserem gemeiinsamen Bötchen, gelle. Vielleicht geht ja mein Wunsch auch so in Erfüllung, ohne dass ich nochmal zum Arzt muss. Abwarten und Teetrinken. Baldriantee, sicherheitshalber. Nee, nix da. Ich geh selber in die Küche, sonst kann ich mich wieder nicht dran erinnern, wo ich war. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.

Advertisements
LOVE KNOWS NO GENDER

Nach dem CSD ist vor dem CSD: Schriftsteller auf Urlaub

Montag, 4. Juli 2016

Schwul bin ich ja auch noch, egal ob ich schreibe oder nicht. Und da bin ich nicht der einzige. „Und das ist gut so“, müsste ich als Berufsschwuler wohl dazu sagen. So jemand bin ich aber nicht, genauso wie ich keine Berufstranse bin. Ich bin ich und das auch noch im Urlaub. (Ob man von Krankheit wirklich Urlaub nehmen kann, lasse ich an dieser Stelle mal offen; vom Patientenalltag kann man sich dagegen sehr gut beurlauben, indem man sich von jeglichen Terminen durch Ortsabwesenheit entzieht.)

am 3. Juli 2016 fand die CSD-Parade Demo Colognepride 2016 in Köln statt, die (aus politischen Gründen) offiziell als „Demonstration“angekündigt worden ist, weshalb ich mich schwer getan hatte, sie auf der Homepage bei der Suche nach „Parade“ überhaupt zu finden. Nichtsdestotrotz ist es mir dank tatkräftiger Unterstützung gelungen, dort im Trans*Block mitzulaufen.

Video-Beweis: http://livestream.com/CSD2016/parade/videos/128533876

Das Video ist über drei Stunden lang. Nein, ich habe es nicht angesehen. Es wurde mir von einem Fan zugemailt, der mir eine SMS schrieb, dass er mich im Livestream gesehen habe. Ich bin etwa ab 2:25:00 im Bild.

Es war für mich bei aller Reizüberflutung in erster Linie ein ausgedehnter Spaziergang durch die Menschenmassen, der mir großen Spaß gemacht hat, auch wenn oder weil ich nach sechs Stunden Gehen bzw. Stehen auf Asphalt meine körperlichen Grenzen deutlich gespürt habe. Urban Hiking ist das neue Wandern, yeah! (Und ich dachte, ich habe eine tolle Idee, dabei hat schon jemande anders eine Website darüber erstellt.)

Ein Künstler hat uns mit Aquarellstiften bunte Tattoos aufgemalt, die der in Schauern immer wieder einsetzende Regen leider allzubald wieder abgewaschen hat. Zum Glück habe ich rechtzeitig Fotos machen können: „Nach dem CSD ist vor dem CSD: Schriftsteller auf Urlaub“ weiterlesen

Bunthäuser Spitze

Bunthäuser Spitze, Schwagerbesuch und wie die Psychiatrie (nicht) funktioniert

Auf diesem Bild ist zu sehen, wie sich die Elbe aufteilt in die Norderelbe und die Süderelbe. Das Wasser fließt zu beiden Seiten um die mitten in der Großstadt Hamburg gelegene Insel Wilhelmsburg. Diesen Ausblick hat man, wenn man den 1914 erbauten kleinen Leuchtturm namens Leuchtfeuer Bunthaus besteigt.

Das kann richtig Spaß machen und ein bisschen titanicmäßig aussehen:

 


Ja, wie war das? Letzte Woche war von Montag bis Mittwoch mein Schwager zu Besuch bei uns. Zum Glück hatten wir ihn davon überzeugen können, sich ein Hostel zu nehmen, weil die Wohnung schon für uns zwei allein zu eng ist.

Bereits im Vorfeld hatte ich Panik geschoben – und ich glaube, dass ich tatsächlich von einer Panikattacke sprechen kann, als ich nachts bei der Rufbereitschaft anrief – weil ich nicht wusste, was auf mich zukommen würde, abgesehen von drohendem Unheil durch das Chaotentum, was bei meinem Schwager deutlich stärker ausgeprägt ist als bei seinem Bruder.

Beide sind Freigeister, aber der eine schlägt den anderen in Unstrukturiertheit und Spontanität um Längen. Mein Mann ist wenigstens gewillt, sich meine Bedürfnis an Planung so weit anzupassen, wie er es eben kann. Bei seinem Bruder ist Hopfen und Malz verloren, ich habe es gleich vorsorglich aufgegeben, beide zusammen ordnen zu wollen.

Nun wusste ich zwar nicht, was im Einzelnen auf mich zukäme, aber ich wusste, dass mein Schwager einen großen Bewegungsdrang hat und wir sicherlich spazieren gehen würden. Das ist auch eine feine Sache und ich hatte einige Ideen, wo wir laufen könnten – nur hatte ich leider plötzlich überhaupt keine Ahnung, wo ich meine Pinkelhilfe hingelegt haben könnte und suchte sie am Montagmorgen ebenso fieberhaft wie vergebens. „Bunthäuser Spitze, Schwagerbesuch und wie die Psychiatrie (nicht) funktioniert“ weiterlesen

Elbstrand nahe Bushaltestelle Friedhof Finkenriek, Wilhelmsburg

Transmann am Elbstrand gesehen!

Sonntag, 22. Mai 2016

Ja, das ist eine Schlagzeile.

Warum?

Es ist doch nichts dabei.

Wenn ihr mir eure Nacktheit zumutet, eure blanken Bäuche der Sonne entgegenreckt, euch ungeplant in alltäglicher Unterwäsche präsentiert und sogar  – auch bebuste Menschen (!) – oben ohne zu sehen sind, dann schließe ich mich dem bunten Treiben einfach an.

Es ist Sommer!

Es ist Sommer und ich tu mal so als wenn das heute ein guter Tag werden soll_Lysander

Es sind 28 Grad und in der direkten Sonne ist es mir zu heiß, so dass ich mir einen Platz unweit der mich mit vorbeifahrenden Zügen beschallenden S-Bahnbrücke im Halbschatten gesucht habe, wo ich sowohl einen Blick auf das Wasser als auch auf eine Ansammlung von Bäumen habe, die sich vielleicht für ein Wäldchen hält.

„Transmann am Elbstrand gesehen!“ weiterlesen

Zugegeben: Diese Woche war ich krank

Es ist echt hammerhart, dieses Ding mit der Krankheitseinsicht. Gerade dann, wenn man ver-rückt sein soll und vor allem dann, wenn man es tatsächlich ist. In dem Augenblick der Ver-rückung sehe  ich es nicht ein, dass immer ich der Patient sein soll, der Kranke, derjenige, der auf Hilfe angewiesen sein soll. Gerade ich!

Sieht das denn niemand, dass ich mir tierisch den Arsch aufreiße und sehr viel mehr Leistung bringe als andere, um so Selbstverständlichkeiten zu bewältigen wie: Aufstehen, Duschen, Anziehen, pünktlich zu Terminen erscheinen und dann auch noch diese eine, immer wieder riesengroße Herausforderung: Hilfe annehmen.

Mich erklären, einräumen, dass ich es selbst merke, wie schlecht es mir gerade geht. Zusammen aufzulisten, was mich gerade alles belastet:

  • Fehlen von Penis und Hoden
    • Damit das Fehlen einer natürlichen Möglichkeit, wie jeder andere Mann im Stehen zu urinieren
    • Fehlen des Hilfsmittels, für das die Kosten zu übernehmen die Krankenkasse sich seit Januar 2015 nicht bereiterklärt hat
    • Daher auch Fehlen einer Anerkennung auf mein Recht darauf, wie alle anderen Männern Pissoirs nutzen zu dürfen
  • Die Schwierigkeit, donnerstags abends bis 22 Uhr außer Haus an einer Gruppe teilzunehmen und dienstags morgens schon wieder um elf an einer anderen und dadurch einen Wechsel von kurzen und langen Nächten haben zu müssen. Immer wieder auf meinen Schlaf achten zu müssen und sämtliche Register zu ziehen, um nicht psychotisch zu werden.
  • Die hormonelle Situation, durch die ich alle 12 Wochen um meinen Spritzentermin herum krisenanfälliger werde. Am Anfang des Intervalls bin ich überdosiert und sehr dünnhäutig, am Ende des Intervalls unterdosiert und neige zu Depressionen. Die nächste Spritze steht in der kommenden Woche an; ich will aber auf Testogel wechseln.
  • Dazu die Situation zu Hause:
    • Mein Mann seit Wochen ohne Arbeit außer Haus, die Wohnung, die gerade groß genug ist, um in stabilen Zeiten ausreichend Rücksicht aufeinander zu nehmen
    • Ich selbst seit der sogenannten Erkrankung, seitdem ich diese Diagnose erhalten habe, zu Hause als Hausmann tätig und die Frage meiner Erwerbsfähigkeit immer noch ungeklärt in der Schwebe hängend
    • Wir beide, durch unsere jeweils eigenen Krisen und die missglückte Krisenintervention vom 2. Mai nun miteinander in einer Krise
  • Die Wohnung selbst: Die Wände, vor allem Decken und Böden, so hellhörig, dass die Nachbarin sonntags Schnitzel klopfen darf und es sich für mich anhört, als hätten sie da oben immer noch Baustelle seit dem Einzug vor zwei Jahren. Nachbarn, die sonntags Wäsche waschen, deren Maschine ich schleudern höre. Deren Fernseher ich laufen höre, wo ich – auf dem WC sitzend – sagen könnte, welche Sendung, welcher Werbespot gerade läuft. Deren Telefonate ich mitverfolge, deren Liebesspiel ich protokollieren könnte, deren Besuch ich inständig bitte zu gehen, wenn ich nachts um drei immer noch keinen Schlaf gefunden habe. Immer wieder: Ruhe bitte!
  • Und jetzt auch noch die absolute Unverschämtheit, dass wir aufgrund des psychiatrischen Notfalls am 2. Mai (Erklärungsversuch) eine Abmahnung der Vermieterin erhalten haben mit dem Betreff „Rücksichtnahme ist gefragt“ – ausgerechnet wir, die von der Nachbarin gegenüber bereits darauf aufmerksam gemacht worden waren, dass wir so leise sind, dass man von uns überhaupt nichts hört und sie sich häufig fragt, ob wir überhaupt zu Hause sind.

Also ja: Ich bin derzeit in einer mehrfachen Belastungssituation.

Aber so kenne ich mein Leben. Wenn ich nicht am Leben teilnehme, dann kann ich das umgehen, was mich belastet. Aber ich möchte gar nicht vermeiden, zu leben. Ich will auch belastet werden, nicht nur entlastet. Das ist doch normal.

Deshalb habe ich Schwierigkeiten die ganz normalen Beslastungen abzugrenzen zu Krisen.

Jetzt im Nachhinein, wo ich feststellen muss, meine Arbeit nicht geschafft zu haben – also die Beiträge, die ich bloggen wollte, nicht geschrieben zu haben und auch die Wohnung seit einer Woche nicht geputzt zu haben, ja sogar erst am Donnerstag erstmals die Zeit gefunden zu haben für eine Rasur – jetzt muss ich feststellen, die vergangene Woche krank gewesen zu sein.

Gibt es überhaupt die Möglichkeit einer rückwirkenden Krankschreibung? Ich glaube nicht. Ich glaube, man muss sich vornehmen, die kommende Woche krank zu sein und das zu planen. Anders kann es nicht laufen.

Auch das wieder ein Punkt, warum ich nicht auf herkömmliche Weise erwerbstätig sein kann, weil ich nicht in herkömmliche Arbeitsprozesse eingebunden werden kann. Ich muss selbständig werden / bleiben, ich habe gar keine andere Wahl.

Mein Vater hat das mit der selbständigen Arbeit hinbekommen, ohne sich erwischen zu lassen, ohne eine F-Diagnose zu haben. Er hat sogar ein sehr erfolgreiches Büro geführt. Das könnte ich auch, wenn man mich nur (aus der Patientenrolle ent)lassen würde.

Es ist aber auch eigentlich egal, da diese Diagnose mich nicht davon abhalten sollte, am (Erwerbs)Leben teilzuhaben. Zumindest auf dem Papier habe ich das Recht auf Teilhabe.

Hilfsmittel für Transmänner: Epithesen und andere Ersatzgenitale

Allgemein zum Begriff, damit nicht alle glauben, eine Epithese sei grundsätzlich in der Hose zu vermuten: Epithese (Wikipedia)

Da das einzige, wonach hier im Blog für mich erkenntlich gesucht wurde, das Stichwort Epithese ist, möchte ich hier einen Link geben: Epithetik und Transidentität (Die Seite ist ganz neu und befindet sich noch im Aufbau.)

Es gibt noch andere Hersteller von Epithesen für Transmänner, die ich aber nicht empfehlen kann und mit denen ich keine Erfahrungen habe. Informationen dazu finden sich im Forum des FTM-Portals.

Abgesehen von Epithesen gibt es noch andere Hilfsmittel für Transmänner, die entweder nur eine optische Funktion haben (Packer/Stuffer, die eine Beule in der Hose machen sollen) oder nur zum Penetrieren gedacht sind (Dildos mit Harness ) oder das Urinieren im Stehen ermöglichen sollen (Pinkelhilfen).

Die Kosten für solche Hilfsmittel werden mWn von der Krankenkasse übernommen insoweit die Kosten im Rahmen des Budgets von 500-800 Euro bleiben. Ohne Gewähr.

Ich denke, wenn man das Hilfsmittel ohnehin auf eigene Kosten angeschafft hat, kann man ja die Rechnung oder den Kassenbon bei der Krankenkasse einreichen und einfach mal schauen, ob die Kosten erstattet werden.

Alternativ kann man Krankheitskosten von der Steuer absetzen.

Die preiswerteste Pinkelhilfe, die ich zum Beispiel alleine im Wald einsetze, kostet 7 Euro. Ich hatte sie schon einmal vorgestellt, als ich über die Wanderung an der Oberalster berichtet hatte. Hier erhältlich: Pee off

Die Kosten für Genital-Klebeepithesen bewegen sich im mittleren vierstelligen Bereich. Das ist weitaus günstiger als eine genitalangleichende Operation und zudem reversibel.

Was mir noch fehlt, ist eine Lösung für den Alltag, so dass ich Pissoirs benutzen kann und dabei nicht auffalle. Ich möchte nicht gezwungen sein, mich permanent überall zu outen.

Ich vor einem großen Baum, dem viele Äste abgesägt wurden.

Wanderung an der Oberalster

Männer, die gerne in der Natur sind, pinkeln in der Regel auch gerne in den Wald. Jedenfalls stelle ich mir das so vor – ich habe mich noch nicht getraut, direkt nachzufragen. Falls es sie gibt: Zu denen gehöre auch ich.

Ein beeindruckender Baum an der Oberalster.
Kastrierter Baum

Am Samstag vorvergangener Woche habe ich an einer Wanderung an der Oberalster mit Marc von der Outdoor-Gruppe von Startschuss teilgenommen. Für mich hat dieses Wochenende mit den sehr angenehmen Temperaturen (mit derselben dünnen Hose!) nun endgültig den Sommer eingeläutet.

Leider habe ich den beeindruckenden Kirschbaum* in voller Blüte nur mit meinem Hirn geknipst und ihr müsst jetzt mit dem kastrierten Baum vornehmen, der an dem Platz stand, an dem wir gerastet und gespiesen haben.

Bewusst für die anderen offen plauderte ich übers Abnehmen und Nichtrauchen und hörte von der Leidenschaft fürs Radfahren, die ich nicht teile, und tauschte Träume von Fernwanderungen.

Für mich war es das erste Mal, dass ich gut mir Kontakt und Rückzug gut haushalten und so die Wanderung sehr genießen konnte und auch die Gespräche mit vielen verschiedenen Menschen als angenehm erlebt habe.

Nur eine Situation war grenzwertig, als ich alleine ging, während sich vor mir zwei unterhielten und ich deren Gespräch sowie das der beiden hinter mir und der beiden dahinter verfolgte und nur dann, wenn sie sich gegenseitig übertönten, Satzfetzen nicht bei mir ankamen.

Ich nahm also gut 85% der Informationen dieser sechs Sprecher nebst Vogelgezwitscher und anderer Hintergrundgeräusche bewusst auf. Dazu kommen sämtliche visuell aufgenommenen Informationen und Empfindungen meines Körpers, wie Gerüche, Geschmack, Gluckern im Gedärm, brennende Muskeln, schmerzende Knochen,…

Unterm Strich betrachtet habe ich ein episodenhaftes Gedächtnis, dh ich erinnere Erlebnisse wie Filmszenen nebst all dem, was der Zuschauer eines Films – oft zum Glück – nicht mitbekommt. Ein bisschen fühle ich mich wie die Heldin in Unforgettable, die – künstlerisch überhöht – in ihrer Erinnerung zurückgehen kann als spule sie ein Video zurück.

Jetzt beim Schreiben kann ich in aller Ruhe sortieren und die Reize von Außen herauspflücken, in hübsche Worte kleiden und mit dem ein oder anderen Schuss Gedanken meiner damaligen oder jetzigen Innenwelt garnieren. Beispiel:

Dieser Kirschbaum erinnerte mich an die Sommer meiner Kindheit. 
Ich erblickte ihn am Ende einer Biegung des Weges vor einigen 
Häusern am Waldrand und schmeckte sofort die Luft auf meiner
Zunge, die baldigen Regen ankündigte. Es roch nach Elektrizität.
Ein Gewitter nahte.
Die Straße, in der ich aufgewachsen war, war von noch recht 
jungen japanischen Zierkirschen umsäumt - ganz hatte das Geld
für eine Allee nicht gereicht. Lange war ich nicht mehr dort.
Wie groß die Bäume wohl heute sind?
Dieser Baum hier erhebt sich majestätisch vor mir auf seiner
Anhöhe. Seine Blüten sind ein rosa Fest für die Sinne - 
es duftet nach Sommer und das leise Rauschen strahlt die Ruhe
und die Kraft aus, mit der er fest in der Erde verwurzelt ist.

(Naja ok, eigentlich erlebe ich die meisten Düfte als Gestank,
weil sie einfach zu intensiv sind, um angenehm zu sein.
Ich denke, der Detailreichtum ist trotz Weichzeichner und
kitschigem Geschwurbel deutlich geworden.
Dieselbe Erinnerung kann auch sehr viel technischer mit Fach-
wörtern beschrieben werden. Diese Genauigkeit ist sehr hilfreich
beim Erstellen von Bugreports oder bei der Definition von Kenn-
zahlen oder beim Schreiben von User Stories.)

Für Schriftsteller oder Journalisten und alle anderen, die beobachten und darüber berichten wollen ist das natürlich grandios. Für jemanden wie mich, der unterbezahlt in ein Großraumbüro gesetzt wird, dagegen Folter. Zum Glück blieb mir das bisher erspart.

Dies (und anderes, ich möchte hier nicht zu weit ausschweifen) ist eine Folge der sogenannten „Reizfilterstörung“ meiner schizo-affektiven Störung und oder, was ich konzeptionell vorziehe, die niedrigere Wahrnehmungsschwelle aufgrund meiner Hochsensibilität. Die psychische Minderbelastbarkeit bleibt, aber ich kann durch Optimierung meiner Work-Life-Balance so sehr dissimulieren, dass man mir meine Behinderung nicht anmerkt.

In einem Chat wäre es für mich kein Problem, diese Daten alle zu verarbeiten (ich habe auch schon, über Stunden hinweg und ohne Pausen, 15 oder 20 private Chatgespräche gleichzeitig geführt), weil dort 100% der

Ich klettere auf einen Baum.
Ich musste klettern, sonst gäbe es kein Foto.

Informationen von drei Gesprächen bei mir ankommen und ich allen parallel ohne Probleme folgen kann.

Die Aufnahme akustischer Informationen dagegen fällt mir sehr viel schwerer und das Ausblenden der Stimmen der anderen ist allerdings noch schwieriger, weil es erfordert, den Fokus meiner Aufmerksamkeit ganz bewusst auf etwas anderes zu lenken und damit viel Konzentration kostet.

Aus diesem Grund, und weil Menschen sich auch in der S-Bahn unterhalten, habe ich in den ÖPNV immer meine Kopfhörer bei mir und höre Musik, um die dortige Geräuschkulisse zu übertönen.

Zum Glück gab es aber auch Streckenabschnitte, wo wir schweigend neben- oder hintereinander hergingen und ich so die Gedanken in meiner Innenwelt schweifen lassen konnte. Das neben dem Weg verlaufende Gewässer tat sein Übriges zu meinem Ausgleich.

 

Mein persönliches Highlight war wie immer meine Pinkelpause:

Ich habe – und das ist eine andere Geschichte – endlich kein mentales Problem mehr, meine 7-EUR-Pinkelhilfe zu benutzen. Ich musste mich bei Harndrang also nur unauffällig zurückfallen lassen, eine geeignete Stelle ausgucken, am Rand stehen bleiben, die Hose aufmachen, in die Tasche greifen, um mein Hilfsmittel herauszuholen und damit mein Geschäft verrichten.

Der Pee Off von Laura Méritt machts möglich.

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass aus der Wanderung an der Oberalster eine Wanderung durch meine Innenwelt geworden ist. Die Freiheit nehme ich mir einfach, da mich keiner für meine Arbeit bezahlt.

Als Entschädigung zeige ich euch noch meinen hart erarbeiteten Knackarsch:

Ich erklettere einen Baum.
Äffchen

 

5. Wachsanprobe

Nur in aller Kürze….

Ende Januar wurde also tatsächlich die Kostenübernahme abgelehnt.
Anfang Februar war ich einige Tage in der Psychiatrie.
Es ist eine Anwältin beauftragt, die einen Widerspruch eingereicht hat.

Ich war nichtsdestotrotz inzwischen das fünfte Mal zum Pinkeltest aka Wachsanprobe.
Das funktioniert so, dass aus Wachs der geplante Penis nebst Hoden geformt ist. Das ist im Prinzip ein Hohlkörper so wie ein Osterhase aus Schokolade. Wenn der (modellierte Penis) nicht exakt an den Genitalbereich passt, so dass es beim Pinkeln dicht ist, dann wird nachgearbeitet. Bisher musste jedes Mal hier und da noch ein bisschen Silikon dazugeklebt und ein neues Wachsmodell hergestellt werden.

Beim ersten Mal war es eine ganz schöne Überwindung, im Beisein der Epithetikerin, die das Wachsmodell festhält, Wasser zu lassen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Druck auf der Blase auch nicht zu hoch sein darf. Ich kann nicht einfach wie ein Wasserfall alles rausplatzen lassen, sondern muss es schubweise dosieren. Die Flüssigkeit läuft durch die recht kleine Öffnung langsamer ab, als ich sie gewohnt bin rauszulassen.
Ein etwaiges Überlaufen des Urins ist bei der Anprobe gewünscht. Auf diese Weise kann überprüft werden, wo die Form noch nicht ausreichend an den Körper angepasst ist und entsprechend korrigiert werden muss.
Um mich seelisch auf diese Herausforderung der Wachsanprobe vorzubereiten habe ich zu Hause geübt, nicht nur im Stehen mit Pinkelhilfe zu urinieren, sondern im Beisein einer weiteren Person – meines Ehemannes.
Inzwischen fühle ich mich durch die häufigen Anproben fast schon fit für Natursekt-Parties.^^

Beim letzten Mal sah es schon ganz gut aus, so dass es sein könnte, dass es beim nächsten Termin mit dem Kleben losgeht.
Das wird noch ein anstrengender Prozess, bis ich das gelernt habe, mit dem Material richtig umzugehen. Auch die tägliche Reinigung des Hilfsmittels gehört dazu.
Zum Aufwärmen gewöhne ich mich bisher daran, mich – auch im Genitalbereich – täglich zu rasieren. Momentan juckt es etwas, weil ich neulich zuviel Haare entfernt habe.

Es regt mich immer noch auf

Es regt mich immer noch auf, von der Zusage der Krankenkasse abhängig zu sein und mich dadurch fremdbestimmt zu fühlen.

Am Freitag bekam ich einen Anruf auf dem Handy.
Weil ich gerade auf dem Klo saß, ließ ich es klingeln.
Natürlich war ich neugierig, wer es denn gewesen ist und rief einfach zurück, obwohl ich die Nummer nicht kannte und landete bei der Hotline meiner Krankenkasse.
Obschon ich wusste, dass es wahrscheinlich um den laufenden Antrag ging, stellte ich mich dumm und fragte, worum es denn ginge. Als Antwort erhielt ich nur, dass der zuständige Kollege gerade nicht erreichbar sei.
Soweit so gut, warten habe ich ja inzwischen gelernt.
Dachte ich.

Bis am Sonntag – und bei mir ist der Sonntag Ruhetag – das Telefon klingelte.
Meine Epithetikerin teilte mir mit, dass sie (am Samstag) ein Schreiben meiner Krankenkasse erhalten habe, mit dem man sich für ihr Angebot bedankte und das sich grob danach anhörte, als wenn meine Kasse keine große Lust hätte, sie zu bezahlen. Auf ihre telefonische Nachfrage hat man ihr wohl allgemein gehaltene Aussagen über das Prozedere an sich, das ja auch für andere ihrer Klienten interessant sein dürfte, gemacht, von meinen konkreten Fall betreffenden Aussagen jedoch Abstand genommen.
Vollkommen richtig, da ich sie ja auch nicht bevollmächtigt habe, mich meiner Krankenkasse gegenüber zu vertreten und eine Schweigepflichtsentbindung habe ich auch nicht erteilt.

Nun war ich aber wuschig genug, doch tatsächlich noch am Sonntag bei meiner Krankenkasse anzurufen.
Eigentlich wollte ich nur das Band abhören, zu welchen Zeiten mein Sachbearbeiter erreichbar ist, aber stattdessen wurde ich auf eine kostenlose Hotline verwiesen, die jederzeit erreichbar sei.
Dort habe ich dann nicht nur die Sprechzeiten der Fachabteilung erfahren, sondern auch, dass ein Schreiben mit einer Ablehnung an mich unterwegs sei.
Sie sagte nur, da steht die „Kosten können nicht übernommen werden“ und erläutern kann das die Fachabteilung und deren Sprechzeiten habe ich notiert.
Der MDK habe festgestellt „medizinische Voraussetzungen liegen nicht vor“, aber sie wies mich auch gleich darauf hin, dass ich Widerspruch einlegen kann.
Angemessen aufgebracht mailte ich diese Fakten an meine Epithetikerin so nüchtern als möglich und in der Hoffnung, dass dieses Thema nun erstmal vom Tisch sei.

Noch am selben Tag erhielt ich eine Mail zurück und am Montag dann den darin angekündigten Anruf.
Sie kennt einen Anwalt in München, der auf Hilfsmittel spezialisiert ist und dessen Namen ich mir notiert habe und sie fragte mich, ob ich eine Rechtsschutzversicherung habe.
Eine solche Versicherung habe ich nicht und wenn, dann muss man die drei Monate vorher abschließen, bevor man sie braucht. Aber wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, kann man sich immer noch an den VdK wenden.
Da bin ich noch nicht beigetreten, weil die mir erst dann helfen können, wenn ich die schriftliche Ablehnung vorliegen habe. Die haben ihre Experten im Haus und würden einen Spezialisten aus München nicht bezahlen. Nun bin ich mir nicht im Klaren, ob die denn zu einer Kooperation bereit wären, wenn ich der Ansicht wäre, ein Spezialist sei notwendig. Ich meine, eine adäquate allgemeine Rechtsberatung kann ich auch hier vor Ort bekommen.

Grundsätzlich bin ich bereit, bis nach Europa zu klagen.
Nicht, weil ich einen Pimmel zum Ankleben so dringend brauche, sondern weil ich finde, dass eine diesbezügliche grundsätzliche Entscheidung gefällt werden sollte.
Unverschämt finde ich auch, dass – wie mir zugetragen wurde – teilweise Ablehnungen damit begründet werden, dass man diese Genital-Klebeepithese ja nicht für seine Erwerbstätigkeit brauche, sondern nur für die Freizeit.
Meiner Ansicht nach stehen mir Hilfsmittel zur Teilhabe am Leben genauso zu wie anderen Behinderten (zugegeben, mein GdB ist „nur“ 30; im engeren Sinne bin ich nicht schwerbehindert) und ob sich der Nachteilsausgleich nun während meiner Arbeitszeit oder meiner Freizeit auswirkt, sollte keine Rolle spielen.
Da mir der Streitwert nicht bekannt ist, kann ich leider nicht abschätzen, ob ich mir eine gerichtliche Auseinandersetzung überhaupt leisten kann.

Bisher ist dieses Schreiben aber noch nicht in meinen Briefkasten gelangt und falls das morgen immer noch nicht der Fall ist, werde ich doch tatsächlich selbst mit meinem Kundenberater bei der Krankenkasse sprechen müssen.

Einmal Penis und Hoden kopieren oder Genitalabdruck die zweite

Letzten Samstag haben wir tatsächlich einen Termin gefunden, an dem auch mein Ehemann Zeit hatte. Diesmal war er frisch rasiert und ich im Gegensatz zu meinem letzten Termin bei der Epithetikerin sehr entspannt.
Es ist etwas ganz anderes, der Abformung eines Genitals zuzusehen und etwas zu assistieren als wenn man selbst abgeformt wird.

Wir haben einmal Penisschaft und Hoden genommen und in einer zweiten Runde die Eichel mit zurückgezogener Vorhaut.
Auf mein Anraten hin hatte mein Schatz sich weiträumig rasiert und war auch gründlicher als ich. Nur ein einziges Haar an der Vorhaut recht nah an der Eichel hat er übersehen, weshalb die Silikonhülle den ganzen Schaft entlang aufgeschnitten werden musste. Aber auch damit kann man arbeiten.

Ich bin sehr gespannt, wie das Ergebnis am Ende ausfallen wird.
Meine Kopie wird ja nicht ganz originalgetreu sein können, da einerseits Platz für die Pinkelfunktion benötigt wird (irgendwo muss sich Urin sammeln können und abgeleitet werden) und andererseits zu meinem Körper nicht unbedingt derselbe Pimmel passt.
Ganz nach Belieben kann meiner dann länger und/oder dicker werden.

Es ist echt aufregend, als ob jetzt nach dreißig Jahren mein alter Wunsch an den Weihnachtsmann doch noch erfüllt wird. 😉

Der nächste Schritt wird die Wachsanprobe sein.
Dh es wird erstmal ein erster Entwurf eines Modells gemacht, das noch nicht aus teurem Material hergestellt ist und den Zweck hat, auszuprobieren, ob der Silikonabdruck gut genug war. Das muss dann an meinen Körper nahtlos passen und es muss dicht sein, wenn ich dadurch pinkel.

Noch läuft die Bearbeitungsfrist der Krankenkasse. Denn innerhalb von 5 Wochen muss entschieden werden, ob sie die Kosten übernehmen werden. Soweit ich weiss, hat die Epithetikerin die Unterlagen bereits am 22.12.14 eingeschickt. Spätestens im Februar sollten wir also Bescheid wissen.