Dazwischen

Besieh‘ Dir die Figuren:

Ein Schwarz und ein Weiß, wie Feuer und Eis.

Dazwischen bleibt nur Grauen,

es zeichnet seine Spuren.

Die Fratze, sie lacht – mit ganz viel Bedacht,

dahinter musst Du schauen!

 

Wie hässlich manche Schönen,

ihr Wasser nicht tief, voll Seichtheit und Mief,

ihr Glanz nicht der der Wahrheit.

Erhabenheit verpönen

die Dummen so laut. Der Feigling draufhaut,

es mangelt oft an Klarheit.

 

Will Anmut sich verstecken,

in Angst und in Trotz, so bleibt nur noch Rotz.

Und will man den nicht haben,

so heult sie ums Verrecken.

Sie braucht es so sehr, das heisskalte Meer!

Dazwischen, die Maden sich laben.

 

© Fremde Angst September 2006

 

 

 

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