Galerie

Aus meiner Schulzeit hatte ich noch in Erinnerung, dass ich nicht malen kann. Jedenfalls war nie gut genug, was ich für stimmig befand. Als ich am Kurs „Trauer kreativ verarbeiten“ teilnahm, gewann ich einen anderen Eindruck.

Ich begann mit Aquarellen, probierte mich im Plastizieren und wagte mich dann an meine erste Leinwand für eine Arbeit in Acryl. Weitere Werke sind noch in Bearbeitung sowie in Planung.

Aquarelle

Mit diesen Bildern nahm ich Abschied. Sowohl von meinem Vater als auch von dem Leben, das ich nie gelebt habe. Von der Vergangenheit, die ich hätte haben können, wenn alles anders gewesen wäre.

 

Trauer um meinen Vater

Ich spürte während des Malens von „Harmonie“ eine tiefe Verbindung zu meinem verstorbenen Vater. Geplant war eigentlich eine andere, sehr viel trostlosere und weniger lebendige Szene, die einen sicheren Ort darstellen sollte, an dem er sich geborgen fühlen könne. Der aus dem Blick aufs Wasser gewachsene Baum, der sich aus dem Prozess ergab, erfüllte mich mit tiefem Frieden.

Der Zaun bei „Baustelle“ symbolisiert die für mich unerklärliche Barriere, die mich stets von der von mir so sehr gewünschten Verschmelzung mit meinem Vater abhielt. Im Nachhinein denke ich, diese Abgrenzung diente unser beider Schutz. Die Baustelle an sich steht einerseits für sein berufliches Umfeld und andererseits sowohl für Zerstörung als auch für Wachstum. Auf Veränderungen kann ich mich nur schwer einlassen und daher steht für mich zu nächst die Zerstörung des bisher Dagewesenen im Vordergrund.

Dazu gebloggt:

Reihe Abspecken

Mit diesen Bildern und der darauffolgenden Skulptur stimmte ich mich ein auf das Ziel, zu dem mich meine Gewichtsreduktion führen sollte.

Reihe Rosenkrieg

Rosenkrieg
Rosenkrieg

Dazu gebloggt:

Skulpturen

Diese Figur diente mir während meines Gewichtsreduktionsprozesses zur Findung der von mir angestrebten Körperform.

Der Tango, das vierbeinige Tier

Während ich diese Figur formte, befasste ich mich mit der Frage des Gleichgewichts, sowohl was die Verlagerung des Gewichts vom einen Bein auf das andere angeht als auch mit Nähe und Distanz zwischen den beiden Tanzpartnern.

Skulptur: Tänzer
Tänzer, Künstler: Horst L. Médo

Never sacrifice the embrace for a routine – Opfere niemals die Umarmung für eine Figur

(Ute Walter, Tanzlehrerin)

Wo hört der eine auf, wo fängt der andere an? Wie innig kann eine solche Verbindung werden und wo beginnen die Formen so sehr miteinander zu verfließen, dass es eines wird?

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dazu gebloggt:

Leinwand

Ich bin das Pferd, das mich trägt und der Adler, der mich führt. Der Pegasus stellt für mich die Verschmelzung aus beidem dar. Dieses Bild symbolisiert für mich die Psychose, da ich die Inspiration dazu am Tag vor der Zwangseinweisung bei einem Schamanischen Heilkreis erhalten habe.

Sinnbildlich steht der Pegasus damit für das Zusammenwirken aus aktiv übernommener Eigenverantwortung und dem Glauben an eine höhere Macht (die vielfach in Ärzten, Therapeuten und anderen Heilern gesucht wird). Nur aus dem Zusammenspiel aus Hilfe im Innen und Außen kann Heilung entstehen: Selbsthilfe durch die betroffene Person in Verbindung mit der Einbindung in ein tragfähiges soziales Netzwerk aus Angehörigen und Behandlern.

Das Bild links ist während der Genesung von meiner Erkrankung im Atelier bei Heike Rolshoven entstanden.

Das rechte Bild ist Ausdruck meines Schmerzes, den ich 2012 in der Geschlossenen empfand und dort während der Ergotherapie (zu der ich die Station verlassen durfte) entstanden. Es ist zwar nicht auf Leinwand, aber so gesehen die erste Iteration des Pegasus, weil damals der Verarbeitungsprozess begann.

Reihe Sensibilität und Gleichgewicht

Reihe Sensibilität und Gleichgewicht

Bei dieser Reihe ging es mir um Ausgleich, Balance und das Finden sowie Beibehalten meiner Mitte. Die Bilder stehen beispielhaft für die innere und äußere Ordnung (Reizüberflutung und Deprivation wäre außen), das Gleichgewicht zwischen Oben und Unten (Phantasie und Realität, Himmel und Erde, …) und das Verbünden der männlichen und weiblichen Seite (Anima und Animus).

Dazu gebloggt:

 

Fotografie

So langsam komme ich auf den Geschmack…

Ente in der Dämmerung

Diese drei könnte ich mir glatt als Türposter vorstellen:

Und ich glaube, Selfies sind eine Kunst für sich:

Sonnenuntergang am Rhein
Sonnenuntergang am Rhein

 

Manchmal ist es einfacher, noch einmal ganz von vorne zu beginnen.

Und die Erinnerung an die schönen Zeiten bleibt.