Neue Reihe: Video-Projekt mit Micha Ela

Lange lange haben wir davon geträumt und nun nimmt es Stück für Stück Gestalt an. Hände habe ich schon gesehen, Füße bisher nicht.

Ursprünglich angedacht war es meinerseits mal so ungefähr:

Nach etlichen konspirativen Sitzungen und Telefonaniererei sowie dazwischen beiderseits viel viel Alleinzeit, während der etliche Massen Wasser sowohl Elbe als auch Rhein runtergeflossen sind…. sind wir zunächst bis hierher gekommen:

Merkt ihr was? Meine Frage(n) war(en) gewesen:

Was ist Deine Motivation für das Youtube-Projekt? Was verpassen die Leute, wenn sie Deinen Kanal nicht abonnieren?

Meine Frage ist nicht beantwortet worden. Möglicherweise steht das im Zusammenhang damit, dass mein erstes Video so leise ist? 😉

Nein, das ganze Konzept hat sich total verändert. Madame möchte nicht planen. Madame möchte wie die Queen, die sie ist, von ihrem Pascha hofiert werden. Nix mit Schminkspiegel-Cam-Pingpong.

Für mich bedeutet das, dass ich mich tatsächlich gezwungen sehe, Elas Kanal bei Youtube zu abonnieren, weil ich ja  sonst überhaupt nicht mitkriege, wann es etwas Neues dort gibt. Es gibt kein regelmäßiges Erscheinen, keine festen Termine. Es gibt sicherlich immer sehr viel zu erzählen, aber niemand weiß, wann was und wieso, weshalb warum –  ich kann mich nicht auf einmal im Monat oder sowas einstellen… ich muss improvisieren.

Meine Prinzessin will kein Korsettchen auf den Leib geschneidert bekommen. Tja… wer nicht will… dann entscheide eben ich, was gesendet wird und was nicht. Könnte ich ja fast so geplant haben, oder? 😉

Ob es im nächsten Video eine Antwort geben wird? Mal sehen, was ich aus dem Material noch basteln kann…

Identität: Ausstellung 30.08.2016-18.09.2016

In Hollern-Twielenfleth bei Hamburg im Alten Land findet derzeit diese Ausstellung statt:

Identität (Ausstellung) 2

Heike Rolshoven ist meine Kunsttherapeutin, deren Atelier ich von unserem Balkon aus sehen kann. Sie selbst ist nicht sehr internetaffin (ich finde Heike lediglich beim Hospizverein), aber die GALERIE RUVANECK hat eine Homepage. Rudolf van Eckendonk hat sogar eine schicke Karte bereitgestellt.

Meine Bilder aus der Reihe „Sensibilität und Gleichgewicht“, drehen sich ebenfalls ums Thema Identität, nämlich (von unten nach oben) um den Aspekt der hochsensiblen Wahrnehmung (HSP), um meinen wiedergefundenen Glauben zu Gott (ich bin Gottes Sohn) und die Frage der Geschlechtsidentität.

Reihe Sensibilität und Gleichgewicht

(Falls jemand meine Bilder käuflich erwerben möchte: Für diese Werke auf Leinwand stelle ich mir je 350,- vor oder als Paketpreis für alle drei zusammen 990,- EUR.)

Weitere Kunstwerke von mir findet ihr auf der Seite Atelier.

 

Rosenkrieg

Rosenkrieg

Ganz ehrlich, wer da einen Kaktus sehen möchte, sollte mal überlegen, warum.

Dasselbe trifft natürlich auch auf den Pimmel-Pegasus zu. Frage mal die Heike vom Atelier gegenüber, die ist Kunsttherapeutin und kann Dir ne qualifizierte Antwort dazu liefern.

Ich kann aber, wenn ich es mir mal aus einer fremden, mein Bild betrachtenden Perspektive ansehe, Dir entgegenkommen und die Rosenstiele als Phallus interpretieren, der einen Pariser mit Noppen überstreift hat. Bewusst so etwas abbilden wollte ich nicht, aber ich lasse mir da gerne sexuelles Interesse an meinem Ehemann unterstellen – Fickmaschine hin oder her.

7 Herzen und 1 Kaktus…. hm, Rechenaufgabe?

Ich bin ich und mich gibts so wie ich bin und nicht anders. /thema durch.

Gute Nacht!

Skizze Ge-schlecht

Ge-schlecht

Den Beitrag Aktionswoche: Trans*Inter*-Tagung München habe ich aktualisiert und möchte unter dieses Thema erstmal einen Haken machen.

Ich würde mir wünschen, wenn mir meine Vergangenheit nicht immer wieder auf die Füsse fallen würde. In meiner Gegenwart tue ich alles dafür, meine Zukunft entsprechend zu gestalten.

Es gibt die Möglichkeit, bei der Akademie Waldschlösschen eine Qualifizierung als Trans*Berater_in zu erwerben. Die aktuelle Reihe hat gerade im Juni begonnen, eine weitere Reihe ist in Planung.

Das wäre etwas, das mich vielleicht nach der EX-IN-Ausbildung interessiert. Ich möchte aber nicht zu sehr in Zukunftsmusik schwelgen, um mich auch auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Ich wünsche mir eine trans*-Community, in der alle an einem Strang ziehen.

Ich wünsche mir eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen trans*- und inter* – Menschen.

Ich wünsche mir mehr gegenseitiges Verständnis zwischen Cisleuten und Transleuten.

Ich wünsche mir, ihr ahnt es… Weltfrieden. Darauf läuft es hinaus. Ich kann aber nur klein anfangen, mir an meine eigene Nase fassen und vor meiner eigenen Haustüre kehren. Wenn das wirklich jeder so machen würde, dann wäre an alle gedacht – theoretisch.

Es gibt noch andere Träumer, die möchte ich hier aber vorerst nicht verlinken. Die träumen auch vom Weltfrieden und wünschen sich – so hab ich das verstanden – dass keine Unterschiede mehr zwischen den Geschlechtern gemacht werden. So ein allumfassendes eines Ober-Geschlecht für alle sozusagen.

Weil so vom Ding her – so sehe ich es wiederum (auch) – jeder Mensch eine männliche und eine weibliche Seite hat. Animus und Anima. Und je nachdem, wie man dann damit umgeht, ob man die Differenzen betont oder die Gemeinsamkeiten betont, wirkt man dann androgyn oder bigender, dh geschlechtslos oder zweigeschlechtlich.

Oder man wirkt eben eindeutig m oder eindeutig w, obwohl man es so ganz streng genommen und mit der Genderlupe besehen eigentlich gar nicht ist.

Wenn ich mir einen Rock anziehe, dann kann ich den als Herrenrock verkaufen, ich kann mir aber auch ganz bewusst etwas anziehen, das als aus der Damenabteilung stammend erkenntlich ist. Dabei haben Textilien gar kein Geschlecht. Sachen gibts…

Mein neues Krafttier nach dem Pegasus (bzw. dem Pferd und dem Adler, welche für mich auch für den Kontakt zu Himmel und Erde standen) ist auf jeden Fall die Schnegge:

Weil die Schnegge ist ein Zwitter. Und die ist auch gar nicht beleidigt, wenn man sie so nennt. Hoff ich mal.

Und ganz im Notfall kann sie sich selbst befruchten, zieht es aber vor, sich mit einer anderen Schnegge zu verpaaren. Das kann ganz schön laaaaaaaaaaaange dauern, bis die sich dann geeinigt haben, wer m und wer w ist. Denk ich mal.

Schonmal Schneggensex beobachtet?

Ich wär ja neugierig, hab aber leider gar keine Zeit dazu. Sonst komme ich ja überhaupt nicht mehr zum Schreiben, also nicht nur nicht zum Buch-Schreiben, sondern auch nimmer zum Bloggen. Und das kann ich uns ja wohl nicht antun.

Die Schnegge ist mir am 17.6. dreimal begegnet. Für mich ganz eindeutig. Am 2. Mai, als ich in dem Zustand war, den die Psychiatrie „Psychose“ nennt, hatte ich bereits Kontakt mit Nacktschnecken, wie ich euch im Zusammenhang mit dem Thema Haut, die mich nochmal auf meine Dünnhäutigkeit hingewiesen hat, berichtete.

Und die Bedeutung (Krafttier Schnecke) hab ich erst hinterher bei meiner Recherche nachgeschlagen, um euch das zu verlinken und mir für den Kopf nochmal eine Bestätigung zu holen, dass ich meiner Intuition vertrauen darf.

Mein Totemtier ist sicherlich die Schildkröte mit dem Vogel, der auf ihr sitzt.

Schon als Kind habe ich mit Begeisterung Die gepanzerte Doris von Ruth Werner gelesen über eine Schildkröte namens Doris Achtermai. An ein 1973 in der DDR erschienenes Buch kann ich nur über unsere Verwandten von drüben gekommen sein – mal Mama fragen…

Und damit das ganze auch wie geplant, in Richtung Zukunft fährt ein schickes Meme mit double bind:

Schnegge volldampf voraus

Reizüberflutung - Reizarmut

Sensibilität und Gleichgewicht – Reizüberflutung und Deprivation

Seit ich mich im Februar durch den Online-Hochsensibilitätskongress 2016 erneut mit dem Konzept der Hochsensibilität befasst habe, ist mir ein ganzer Kronleuchter aufgegangen. Die Lektüre von Hochsensible Menschen im Coaching von Ulrike Hensel bescherte mir so einige Aha-Erlebnisse – dabei habe ich mich bereits vor über fünf Jahren mit dem Konzept der Hochsensibilität befasst.

Für mich erklärt sich nun endlich, warum ich schon immer mit den Pausen in der Schule und allen anderen zwanglosen Zusammenkünften von Menschen solche enormen Schwierigkeiten hatte. Es ist die Ungeordnetheit.

Mir fehlte einfach die Struktur, die während des Unterrichts vorgegeben war. Ein Rahmen, der mich schützte, und in dem ich sein durfte. Die Pausen habe eine eigene Struktur, die zu erfassen für mich damals viel zu komplex war.

Heute kann ich mich darin behaupten, weil ich mir meine Struktur selbst schaffe. Wie das geht, habe ich in der Ergotherapie gelernt. Stichworte: Tagesstruktur, Wochenstruktur.

Als ich noch angestellt war, hatte ich mich mehrmals um Seminare zum Thema Selbst- und Zeitmanagement bemüht, die aufgrund von Erkrankung des Vortragenden dreimal ausfielen und dann nicht mehr angeboten wurden. Vermutlich habe ich inhaltlich nicht wirklich etwas verpasst.

Schriftlich habe ich den von mir erfassten Spannungsfeldern in Form des Textes Erkenntnis Ausdruck verliehen.

Ich könnte die Liste von Gegensatzpaaren, die mich rund um Ausgleich beschäftig(t)en, wohl noch sehr lang machen:

  • Reizüberflutung – Deprivation
  • Ordnung – Chaos
  • Programm – Pause
  • Kontakt – Rückzug
  • Lärm – Ruhe
  • Innen – Außen
  • männlich – weiblich
  • Einatmen – Ausatmen
  • Himmel – Erde
  • Adler – Pferd
  • Krone – Wurzeln
  • Wachstum – Bindung
  • Yin – Yang
  • Übergewicht – Untergewicht

Die drei fett hervorgehobenen Begriffspaare habe ich im Atelier in Acryl auf Leinwand gebracht. Für mich ist das der Abschluss dieses Themenfeldes rund um meine Mitte und das Gleichgewicht, das ich nun gefunden habe und auch halten kann.

 

Ernährungstagebuch als Download

Ich habe die Tabelle, in der ich mein Ernährungstagebuch führe, etwas bereinigt und stelle sie für euch als Vorlage zur Verfügung für diejenigen, die Spaß haben an der Arbeit mit Tabellen: Download

Eine Anleitung dazu erscheint am kommenden Dienstag: Aus meinem Ernährungstagebuch. Bis dahin führt dieser Link noch ins Leere.

Inzwischen bin ich auch dazu gekommen, die älteren Beiträge in der Kategorie TransMann alle zu verschlagworten. Bei der Gelegenheit habe ich Kategorien und Schlagworte umorganisiert, weil ich glaube, dahinter gekommen zu sein, welches man wann einsetzt. Mit den Widgets habe ich auch ein wenig herumgespielt.

Die Bilder von mir und die von meinen Kunstwerken habe ich getrennt, so dass es jetzt im Menü einen eigenen Punkt Galerie gibt und die Bilder von mir habe ich als Fotos benannt und bei Über mich eingehängt. Bei der Gelegenheit habe ich den Menüpunkt Geschichten verschoben.

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Geplant sind als nächstes diese Themen:

  1. Was mir geholfen hat
  2. Meine innere Reise zum Abnehmen-Wollen
  3. Bewegung

Heilgesänge

Seit Februar gehe ich, wie ich an Tag 3 der Challenge bereits kurz erwähnte, montags zum Chanten.

Ich nutze das Chanten, um ganz bewusst mit meiner Stimme zu arbeiten, meine Körperwahrnehmung und – koordination zu verbessern und glaube zudem an einen heilsamen Effekt für Körper und Seele. Mir kommt sehr entgegen, dass die Texte und Melodien nicht sehr anspruchsvoll sind und ich mich so besser fallen lassen kann.

Besonders angetan hatte es mir zunächst dieser von uns gesungene Text:

In mir ist Ruhe
In mir ist Stille
In mir ist Frieden
In mir ist Kraft

Dieses Mantra hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben und den Glauben an meine Selbstheilungskräfte gestärkt, weil ich es in Bezug auf meine häufig auftretende innere Unruhe als sehr heilsam empfand. Denn wenn ich mir das immer wieder sage, dass in mir Ruhe ist – und das langsam und ruhig tue – dann wird es in mir auch ruhig, wenn ich nicht vorher schon ausgeglichen war. Das habe ich gestern sehr deutlich gespürt.

Als ich dieses Lied das erste Mal gehört und gesungen habe, bekam ich Gänsehaut:

Fest verwurzelt in der Erde
Offen für die Schätze des Himmels
Wie ein Baum im Gleichgewicht
Spüre ich meine Mitte

Das Themenfeld die Mitte finden und im Gleichgewicht bleiben hat mich die letzten Monate sehr intensiv begleitet, was mit dem Vorbeugen der Phasen meiner schizo-affektiven Störung zusammenhängt.

Dieses Video ist natürlich nur eine mögliche Interpretation dieses Liedes, damit ihr eine ungefähre Vorstellung davon bekommt. In der Gruppe haben wir uns anders dazu bewegt und natürlich war auch kein Baum im Raum. Dafür war mein Gefühl, selbst ein Baum zu sein und mich im Wind zu wiegen, für den Augenblick sehr stark und ich bekam Lust, diesen Moment festzuhalten.

Ich sah während des Singens vor meinem inneren Auge ein Bild von einem Baum, das ich auf Leinwand malen möchte. Ich hatte bei meinem letzten Termin im Atelier schon eine Idee, aber in diesem Moment wurde die Vorstellung konkret. Das Stück wird Teil einer Reihe zu verschiedenen Spannungsfeldern.