Das Jammertal nach dem Höhenflug

Lieber Herr Jott-Punkt, hallo Welt,

ich muss mich doch noch einmal zu Wort melden und will hoffen, dass dies nun wieder häufiger geschieht ohne allerdings so auszuarten wie beim letzten Mal. Meine alten Beiträge durchzugehen und ggf. wieder offline zu stellen, was mir zu peinlich ist, würde viel mehr Kraft erfordern als einfach zu sagen: Schwamm drüber! Die ein oder andere Entgleisung tut mir wirklich leid, viele waren wohl eher lustig und nicht weiter wild. Manch Beitrag könnte den ein oder anderen Angriff enthalten, den ich heute so nicht mehr starten würde. Das möchte ich aber meiner allgemeinen Entwicklung zuschreiben.

Heute sehe ich mich fast ein halbes Jahr nach dem psychotischen Gipfel meiner letzten Manie. Wenn ich das vergleiche mit meiner ersten Manie, so liegen Welten dazwischen, was ich in allererster Linie der Medikation zuschreibe, denn die letzte Manie war weitaus heftiger und anstrengender als meine erste. Diesmal bin ich aber nicht so zugeballert, wie die Ärzte es empfahlen; ich habe nicht zu allem Ja und Amen gesagt in der Hoffnung auf Heilung. Und ich habe mit Olanzapin ein Medikament gefunden, das ich abgesehen von Spontanverfettung (30kg in 3 Monaten) vergleichsweise gut vertrage. Bei meinem nächsten Gespräch mit meiner Ärztin will ich noch eine Stufe runtergehen, weil es nach wie vor so ist, dass ich das Gefühl habe, anders zu sein als ich es normalerweise bin: Langsamer, ruhiger, stiller, in mich gekehrter und das in einem solchen Übermaß, dass ich mich nicht wohl damit fühle.

Und natürlich würde ich gerne wieder abnehmen, schaffe es aber bisher nicht. Ich habe immer wieder Schokoladenkaufundfressanfälle, die ich nicht gänzlich unterdrücken kann. Was mich dagegen freut, ist, dass ich wieder gut in Bewegung eingestiegen bin. Ich fühle mich etwas fitter und bin nicht ganz so schnell aus der Puste wie noch im November.

Das alles findet wohlgemerkt neben der Ausbildung statt, die ich seit September absolviere. Beim ersten Modul habe ich mich manisch präsentiert, das zweite wegen Klinikaufenthalts versäumt und seitdem fleißig das mittlerweile straff anziehende Programm absolviert. Dazu gehören ua.a zwei Praktika, ein in Kleingruppen vor der Großgruppe zu haltendes Referat und ein als Gesamtgruppe auszuarbeitender an der Uni zu haltender Vortrag, der bis hin zur Performance in szenischer Ausarbeitung ausgestaltet werden kann.

Bei meinem ersten Praktikum im Oktober/November war ich noch total platt und ziemlich überfordert. Ich habe tapfer am Treff in einer Einrichtung der ambulanten Sozialpsychiatrie teilgenommen, mich aber nicht wirklich als Begleiter einbringen können. Ein Raum, voll mit Menschen, die alle durcheinanderschnattern überfordert mich einfach. Das ist kein geeigneter Arbeitsplatz für mich. Meine Stärke liegt ganz eindeutig in Einzelgesprächen, die ich dort leider nicht führen durfte.

Mein zweites Praktikum wird im stationären Bereich stattfinden. Geplant ist, dass ich dort eine Spielegruppe anbiete und Einzelgespräche. Hier sehe ich die größte Gefahr, in der vorhandenen Struktur unterzugehen. Und die Geruchsbelastung in den Patientenzimmern wird mich herausfordern. Das habe ich bereits bei der Hospitation bemerkt.

Wenn ich mir so ansehe, was ich geschrieben habe, dann ist das schon wieder sehr viel, viele offene Baustellen. Dabei habe ich noch längst nicht alles angesprochen, was mich im Moment gerade bewegt. Ich glaube aber, das Jammertal habe ich schon wieder hinter mir gelassen.

Jahrestag

Liebes Tagebuch,

alles Gute zu Deinem Geburtstag!

Es ist ein Jahr vergangen, seit ich dieses Blog eingerichtet habe. In diesem Jahr ist verdammt viel passiert. Von einem Höhenflug ging es durch eine dysphorische Manie ab in die Klinik und von da in den Keller der Depression. Noch bin ich dabei, mich von diesen Strapazen zu erholen. Ich habe auch deshalb nicht mehr gebloggt, weil es mich schlichtweg zu sehr angestrengt hätte.

Für mich ist es ein Segen, nun auch offiziell als bipolar zu gelten. Nun habe ich das Gefühl, dass mir auch geholfen wird und ich kann diese Hilfe besser annehmen. Ich bin nur noch unsicher, was ich bin und was ich bin, weil ich manisch-depressiv bin. Dieses Phasenhafte gehörte immer schon zu meinem Erleben und ich bin mir nicht sicher, ob ich es überhaupt anders haben will. Wenn ich da von anderen lese oder höre, die sich haushoch verschulden oder/und wild durch die Betten hopsen – das mache ich nicht. Ich schreibe wirre Mails und wenns ganz schlimm kommt, verschenke ich mein Eigentum.

In diesen Monaten seit meinem letzten Klinikaufenthalt im August und September habe ich auch wieder kräftig zugelegt. Ich bin wieder da, wo ich vor zwei Jahren zuletzt war: um 120kg. Das finde ich wirklich schlimm und ich kann die Schuld nur zum Teil auf die Tabletten schieben. Ich war so kurz vorm Ziel und das ist wirklich bitter. Zur Zeit habe ich jedoch auch noch mit Knieproblemen zu kämpfen, deshalb mache ich die letzten Wochen guten Gewissens mit dem Sport Pause. Der Orthopäde will ausschließen, dass der Außenmeniskus angerissen ist. Im März wird ein MRT gemacht und dann wissen wir mehr.

Die Zeit meiner EX-IN-Ausbildung ist schon zur Hälfte vorbei und es steht mein zweites Praktikum bevor. An diesem Blog merke ich sehr deutlich, wie enorm zuviel ich mir vorgenommen habe, beispielsweise diese Kategorie EX-IN und ich habe überhaupt nicht wie angedacht regelmäßig berichtet. Offline habe ich eine kleine Datei, in der ich dann und wann etwas tippe, um meine Entwicklung nicht ganz aus dem Auge zu verlieren. Morgen werde ich Spinatcremesuppe kochen, da sich eingebürgert hat, dass immer samstags jemand von uns kocht und wir dann gemeinsam essen. Das finde ich eine schöne Tradition.

 

Scham-Rolle à la Geschlossene

Überrollt von der Scham nach der Manie mache ich mir Gedanken über die Rolle der Scham und schäme mich meiner wieder frisch angefutterten Speckrollen. Superduper Wortspiel und das trotz Tablettenkonsum – oder gerade deshalb wieder möglich?

Nachdem ich bereits im September zwei Wochen mit Beschluss in Hamburg in der Klinik verbracht hatte, blieb mir noch weniger Zeit, um mein Leben in Hamburg wieder zu ordnen. Mein neues tolles Leben, in dem ich endlich wieder erwerbstätig oder zumindest erkennbar auf dem Weg dahin bin. Das Leben, in dem ich Genesungsbegleiter werde. „Scham-Rolle à la Geschlossene“ weiterlesen

9. Buxtehuder Nacht der spirituellen Lieder am Samstag, 17. September 2016, 20-24 Uhr in der St. Paulus-Kirche, Finkenstr. 53 in Buxtehude

Jede_r ist willkommen! Wir singen Lieder aus aller Welt, die unsere Herzen öffnen und uns Verbundenheit erleben lassen. Eintritt auf Spendenbasis. Der Erlös kommt „Musiker ohne Grenzen e.V.“ zugute.

Weitere Infos im Netz: http://www.nachtderspirituellenlieder.de & http://www.cantokreise.de

Außerdem: Workshop „Singend um die Welt“ am Sonntag, 18. September, 14-18 Uhr  – Anmeldung bei Karin Jüchter

Thomas, falls Du das hier findest: Wir können zusammen singen, aber ich habe zunehmend Schwierigkeiten, Dir nicht die Show zu stehlen und mache mich daher am besten dünne. Es kann nur einen geben. 😉

Anleitung Therapeutisches Rollenspiel (1. Entwurf)

Liebe Lesenden, der Herr Rollenspieltherapeut erklärt euch heute, wie man ein therapeutisches Rollenspiel spielt.

Für den Einstieg geht es zunächst um die von mir noch nicht getestete Variante des einvernehmlichen Rollenspiels. (Die TPE-Variante ist nur für Fortgeschrittene, funktioniert aber auf jeden Falle und erzeugt zuverlässig eine Verhaltensänderung aller Beteiligten.)

Man nehme einen runden Tisch und für alle beteiligten hinreichend Sitzgelegenheiten. Eine Person – in diesem Falle: ich – übernimmt die Spielleitung. Die Spielleitung achtet darauf, dass die Spielregeln eingehalten werden.

Eine (andere) Person übernimmt die Verantwortung für die Kommunikation und sorgt moderierend dafür, dass bei Bedarf auf die Meta-Ebene (hier: Spieler-Ebene) zurückgekehrt wird. Meta-Kommunikation, also hier die (Feedback-)Gespräche von Spieler zu Spieler sind wichtig zur Beziehungspflege und damit zur Erhaltung tragfähiger Beziehungen (im Übrigen auch: Ehen).

Eine (weitere) Person ist zuständig dafür, dass die Rollen innerhalb des Spiels nicht durcheinander gebracht werden. Das entspricht also einem ingame-Rollenspieltherapeuten. Ein Spielleiter, der das Spiel zu leiten spielt – ich bin ja der Rollenspieltherapeut, der auf Spielerebene die Karten mischt und Rollen zuteilt und somit der outgame-Spielleiter. Der ingame-Spielleiter kontrolliert lediglich die Charaktere und nicht die Spieler.

Vielleicht kann der Herr Rückmann sich einmal hierzu äußern, da er sehr viel Erfahrung mit dem Meistern von RPGs hat. Natürlich freue ich mich auch über die Sichtweise der Psychologiestudentin Miriam Goerke.

Die vierte Person ist schließlich dafür zuständig, dass die Kommunikation zwischen den Charakteren stimmt. Das wäre die ingame-Beziehungspflege.

Alle anderen Spieler_innen sind nur Teilnehmer_innen oder Publikum.

Die Form des Rollenspiels richtet sich nach dem Zweck.

Sitzt man tatsächlich gemeinsam in einem Raum an einem Tisch, so bietet sich an, die verschiedenen Rollen auf Moderationskarten zu notieren. Dies hilft allen, in ihrer Rolle zu bleiben und nicht zu vergessen, welchen Platz in der Geschichte sie haben – der Stuhl, auf dem man sitzt, gerät höchstens bei einem Toilettengang (ob nun mit der ohne Stuhlgang) in Vergessenheit.

Diese Situation lässt sich in einer zusätzlichen Ebene auch einfach nur be-schreiben und so wären wir nicht mehr beim persönlichen Gespräch, sondern bei einer Schreibtherapie gelandet. Diese kann zB online stattfinden über in einem Chat, bei einer Skype-Konferenz oder eben über ein Blog.

Das Schreiben lässt sich wiederum einsparen, wenn man seine Gedanken einfach nur denkt. Das kann allerdings gefährlich werden, weil diese Gedanken nicht von allen Mitspielern lesbar und somit nicht nachweisbar sind – und schon hat man mir eine Psychose angehängt. Und das mir als Ober-Gedankenkontrolleur!

Daher bestehe ich auf der Schriftform. Würde ich an der Line arbeiten, würde ich mir das Geschichtenerzählen bezahlen lassen. Aber dann würde mein Image arg darunter leiden, was im Zusammenhang mit der schmutzigen Phantasie gewisser Saubermänner und Gutmenschen zusammenhängt, die mir so peinliche Fragen nach meiner Berufstätigkeit stellen, weil ihnen nichts bekloppteres für SmallTalk einfällt als DeepThroat – eben die Frage nach meinem Gelderwerb.

Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Telefonseelsorge für einfallslose Schriftsteller_innen? Da könnte ich mir gut vorstellen, ein bisschen auszuhelfen und Nachhilfe gleichermaßen in Diktat zu geben. Aber auch damit lande ich wieder beim Telefonsex: Herr Lehrer liest dem faulen Schüler die Leviten – rohrstockfrei!

Heilkräuter

Gundermann singt und ich schreibe.

Wieder eine schlaflose Nacht, wieder binaural beats im Wechsel mit langsamer, ruhiger Musik, die mir hilft, auf dem Teppich zu bleiben.

Auszug:
Vater, Du bist müde […]
Vater, Du fragst Dich – wenn Du fällst: ‚Wer wird mit der Fahne geh’n?‘
Vadder, Du wüsstest es, hättest Du Dich ab und zu umgesehn.
Vater, Du hast mir nicht alle Wahrheit gesagt, dass ich nicht erschreck‘.
Doch Vadder, was soll ich machen, wenn ich sie nach Deinem Tod erst entdeck‘?

Vater, Du bist müde, gib es zu!
Schwerer fällt Dir das gehn.
Vater, Deine Uhr läuft schon so lange Zeit, einmal bleibt sie stehn.

So, liebes Universum – denn aus dem Alter, noch an den Weihnachtsmann glauben zu dürfen, bin ich seit 30 Jahren raus –
liebes Universum, ich wünsche mir nun, dass mein Bruderherz diese Botschaft von mir erreicht und mein Neffe endlich Beerdigung spielen darf.
Ich will nicht wirklich das Sorgerecht beantragen müssen, um meiner Fürsorgepflicht als Onkel nachkommen zu können.

Hintergrundinfo:
Ich bin zwar Neffe einer Juristendynastie, aber wenn das im üblichen Tempo bei Gericht geht, hat der Knabe eher das Abi als ich das Sorgerecht.
Und zu spät ist es ja eigentlich jetzt bereits – dazu reicht meine Psychoedukation der letzten vier Jahre durchaus, um das zu beurteilen, wann ein Kind sich auffällig verhält und was ein natürliches Verhalten wäre.
Ich hätte damals meiner Mutter mitsamt den Kindseltern in den Rücken fallen müssen, anstatt meine eigenen Interessen über die meines Neffen zu stellen. Dieses beschissene Schweigen (=Kommunikationsstörung) muss gebrochen werden, sonst bleibt es nicht bei einem stillen Alarm.
Das meine ich bitterernst, denn ich bin derjenige von euch, der einen „sozialen Selbstmord“ nicht befürchten muss, da die Psychiatrie bereits Rufmord begangen hat – so fühlt es sich jedenfalls für mich an. Insofern habe ich nichts zu verlieren als das Stigma einer Diagnose, die von Anfang an falsch war. Das nennt sich eine Pattsituation im Schach oder auch auf neudoofdeutsch. Win-Win-Win.

Morgen frage ich mal den Chefarzt, was er davon hält, was ich hier so tippsel. Vielleicht ist es so wie ich denke und er kann selbst nicht sagen, ob ich dissimuliere oder simuliere und wenn das der Fall ist, werde ich mich an Eckart von Hirschhausen wenden.
Der ist nämlich ein Arzt, der auf seine eigenen Rat-Schläge hört, anstatt den Patienten Wasser zu predigen und selbst Wein zu saufen.

Überlegt mal selber: Habe ich das nun wirklich nachts um halb vier eben so runtergetippt oder ist der Beitrag geplant gewesen, vor- oder rückdatiert und ich liege tatsächlich gerade im Bett? eMail-Abonnenten wissen mehr!
Genau: Offen lassen. Ist mir nämlich hackenkackenscheißegal. Meine Fans stehn drauf, ein bissl auf die Folter gespannt zu werden.

Der nächste (offizielle) Follower ist im Übrigen die Nr. 35. 


All die Schläge, all das Lächeln, das Du in der Welt verteilst, holen Dich irgendwann ein, wenn Du Dich noch so beeilst.

[…]

Wir sehn uns heut nacht an den Brühl’schen Terrassen.

(Gerhard Gundermann)

Kromlau Rhododendronpark, Faszination Rakotzbrücke
Eingescannte Postkarte

Sonjas Fotoknipstalent ist ganz schön ansteckend. Da muss ich echt ganz dolle Abstand nehmen, sonst mache ich bald nur noch Fotos und Bildbände sind sooo sauteuer, die kann sich doch keiner leisten zu kaufen, menno! Und Fotos werden so gerne geklaut, Texte ja eher nicht so. Naja, Sonja hat sich ja auch bei mir mit dem Kaputttippseltalent ein bissl angesteckt. Vielleicht gleichen wir uns gegenseitig aus, so yin-yang-mäßig. ;D

Ok, mal ehrlich: Ich war mehrmals in Dresden und habe echt keine Peilung, wo diese depperten Terrassen sein sollen. Ich glaube, ich war da schon und habs nicht gemerkt, weil es nicht so aussieht wie das, was ich mir unter „Terrasse“ vorstelle.

Aber ich sage mal „Gute Nacht allerseits“ da kann nichts schief gehen. *lächel

Foto Queer Tango

Der Tango als paartherapeutisches Element

Neulich habe ich im Wahn einen Beitrag über den Tango, den ich als Einladung bzw. Aufforderung zum Tanz auffasste, rückdatiert: Na, wer will mitkuscheln?

Diesen Beitrag schreibe ich kurz vor dem Abendbrot (18 Uhr) und bin mit meinem Ehemann für halb sieben verabredet, gemeinsam nach Ottensen und zurück zu fahren und ich möchte natürlich u.a. auch mit meinem Herrn Gemahl tanzen.

Anfang September 2014, also vor knapp zwei Jahren, lernte ich bei einem Workshop der HITT 2014 den Queer Tango und damit Tango überhaupt kennen. Lucas und Juliane unterrichteten. Lucas flüsterte mir ins Ohr, dass der Tango auch im Rahmen der Paartherapie eingesetzt wird.

Kurz darauf war ich zusammen mit meinem Mann bei einem Workshop zum Thema „Tango & Achtsamkeit“ im el bajo und wir lernten von Ute Walter und Marga Nagel.

Ich glaube, es war sogar schon Dezember, als wir von Wiktor & Wanja und ihrem „Jungs tanzen“ erfuhren. Inzwischen haben wir alle Genderschubsladen über Bord geschmissen und es dürfen alle mitmachen, die sich irgendwie angesprochen fühlen.

Dieser Beitrag erscheint dann um neun Uhr heute abend, wenn wir beide, Superhausmann und Pupspüppchen, (planmäßig) das Tanzbein schwingen.

Ein Happy End unseres Rosenkriegs könnte bereits begonnen haben. Wünschenswert wäre, wenn wir die schriftlichen Zeugnisse eines wild tobenden eMail-Rosenkrieges im Stile von „Gut gegen Nordwind“ nachher zu Geld machen könnten – allerdings würde das eher dem schnöden Mammon dienen als dem tatsächlichen, dem Eigentlichen: Dass der Superhausmann dem Pupspüppchen ganz dolle verzeihen mag und endlich wieder beim Pupspüppchen unter den Pullover darf, ganz egal, wer das Röckchen anhat.

Der Superhausmann verzichtet gerne auf das Tragen von Röcken, wenn das dem Pupspüppchen insoweit entgegenkommt, dass es auf das Tragen von Hosen verzichtet, so dass der Haussegen wieder geordnet entsprechend der Hierarchie gerade oder je nach Betrachtungswinkel schief hängt.

Falls das Pupspüppchen wieder mal nur Bahnhof verstanden hat: Spar Dir die Worte und tanze einfach mit mir. Das ist ein Befehl!