Autorin: Dr. Nadja Hermann

Als Bloggerin hat Nadja mich so sehr beeindruckt, dass ich mir selbst ein Blog bei WordPress zugelegt habe.

Als Autorin von „Fettlogik überwinden“ hat Frau Dr. Hermann mir die Augen geöffnet, weshalb ich in ihrem Blog einen Gastartikel über meinem Fettlogik-Knick geschrieben habe.

Sehr lehrreich für mich als Schriftsteller war ihr damaliger Neustart mit dem Fettlogik-Blog, nachdem ihr bewusst geworden war, dass sie nun nicht mehr nur als Bloggerin, sondern in erster Linie als Autorin wahrgenommen wird, womit ein Unterschied in der Erwartungshaltung verbunden ist.

Ein Blog lebt davon, möglichst ohne großes Nachdenken aus dem Herzen heraus zu schreiben und sich zu jeder Peinlichkeit zu bekennen. Da muss man nicht studiert haben, da muss man einfach nur menschlich sein. Ein Sachbuch hingegen verkauft sich aus fundiertem Fachwissen heraus und vor akademischem Hintergrund, zu dem ein allzu loses Mundwerk dann doch nicht ganz passen will.

Nun hat Nadja, ob aus Naivität heraus oder aus kühler Berechnung, es einfach anders gemacht: Ihr ist irgendwie der Spagat aus beidem gelungen. Sie hat ihre persönliche Lebenserfahrung mit einfließen lassen. Für mich war es genau diese Kombination, die mich überzeugt hat. Der Psychologin gegenüber war ich sehr sehr skeptisch, aber der Erfahrenen habe ich sofort vertraut, weil ich einfach gespürt habe, dass sie authentisch ist.

Ich denke, ich kann von Nadja noch viel mehr übers Marketing lernen.

Sollte ich mich eines Tages entschieden haben, ob ich „Fettlogik überwinden“ vier oder fünf Sterne gebe, und eine Rezension in der großen Onlinebücherei schreiben, würde ich darin garantiert den Umstand bemängeln, dass ich in einem Sachbuch aber keine Blogartikel erwarte, sondern einen etwas weniger flapsigen Stil als den, den ich aus dem eBook kenne und den ich in ihrem Blog so sehr schätze.

Allerdings: Wäre dieses Buch anders geschrieben, hätte ich es wohl gar nicht erst lesen oder gar kaufen wollen. Einen zu elaborierten Code, wie ihn einige Doktoranden an den Tag legen, finde ich auf Dauer ermüdend. Ich glaube, genau diese Ausdrucksweise war es, die mich die harten Fakten hat ertragen lassen und mich dazu verführte, mehr lesen zu wollen.

Um das tatsächlich abschließend beurteilen zu können, müsste ich aber wenigstens mal das (Druck)Buch gelesen haben. 😉

 

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2 Gedanken zu “Autorin: Dr. Nadja Hermann

  1. Vielleicht solltest Du bei einer Rezension genau den persönlichen Eindruck wiedergeben, also nicht nur den flapsigen Stil bemängeln, sondern auch erwähnen, dass eben diese Sprache die Thematik zugänglich machen kann.

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